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20 JAHRE REGGAE JAM - BERSENBRÜCK

FESTIVALERINNERUNGEN - TEIL 3

Reggae Jam

Sonntag – 03.08.2014

Als wir endlich im Zelt liegen, ist es nicht mehr weit bis zum Sonnenaufgang. So wird es wieder einmal reichlich spät am „Morgen“ ehe wir wieder richtig auf Sendung sind. Der Sonntag hat immer den schwierigsten Start bzw. ist der Tag mit der kürzesten Vorbereitungs- und Entspannungszeit. Leider geht es heute auch noch eine Stunde früher auf den Bühnen los. Wir schaffen es nicht rechtzeitig am Start zu sein.

Zu unserem Leidwesen trifft es genau wie die letzten zwei Jahre ausgerechnet Ray Darwin, den wir somit erneut verpassen. Peinlich, Peinlich. Kann man ihm denn nicht einmal eine spätere Startposition geben?
Da wir nun den Start um 12:00 Uhr sowieso nicht mehr schaffen, können wir uns jetzt wieder Zeit lassen. Weil wir erst kürzlich vom 8 Jahre ReggaeInBerlin.de Festival berichtet haben, können wir ja den Programmpunkt der Grooving Smokers durchaus verschmerzen.
Ray Darwin - Peoples Choice

So kommen wir erst auf´s Gelände, als der zweite Programmpunkt schon weit vorangeschritten ist.

Goldi

Goldi, D-Flame, Lou Large und Ganjaman

Gerade läuft die Verlosung von Help Jamaica e. V. mit zahlreichen attraktiven Preisen. Jeder kennt das Projekt, und wer nach dem Festival auch noch helfen will, kann sich jederzeit zu den verschiedenen Möglichkeiten auf der Website des Vereins informieren.

Help Jamaica e.V.

Help Jamaica e.V. D-Flame

Help Jamaica e.V.

Kai Eckold (Help Jamaica e.V.) und D-Flame bei der Verlosung

Auf der rechten Bühne richtet sich inzwischen The Magic Touch ein, die für Saralène als Backing Band spielen werden.

Sarah Huber, alias Saralène, wurde 1983 geboren und kommt aus Berlin. Die vielseitige Sängerin ist in den letzten Jahren besonders als Backgroundsängerin bei Ganjaman & The Oceans 6 auf den großen Reggae Festivals in Deutschland, sowie bei Auftritten von The Magic Touch zu sehen gewesen. Inzwischen hat sie allerhand eigenes Material am Start, dass man langsam auf ein Album von Saralène hoffen könnte.
Weitere Infos zu ihr gibt es in einem Interview vom 02.05.2014 bei reggaestory.de.
Saralène - Ruleylah



Live Video: Saralène - 1/7 - Sleeping Trees



Live Video: Saralène - 2/7 - Danke

Saralène singt in Deutsch und in Englisch und tritt heute barfuß auf.

Saralène Saralène

The Magic Touch

Saralène Saralène

Wer The Magic Touch schon einmal gehört hat, zum Beispiel mit Stars wie Pat Kelly, Bitty McLean oder anderen, wird schon vorher gewusst haben, welchen perfekten Sound die Band hier abliefern wird. Besonders im Bereich des Roots bis Early Reggae und des Rocksteady, gehört die Band einfach mit zu den besten des Landes. Am 24.10.2014 ist The Magic Touch übrigens wieder mit Bitty McLean im Berliner Lido zu sehen.



Live Video: Saralène - 3/7 - It´s A Shame



Live Video: Saralène - 4/7 - Mama Nature

Saralène Saralène

The Magic Touch The Magic Touch

Saralène hat mit Spruddy One aus Hamburg, auch noch einen Gast mitgebracht. Auf dessen kommenden Album wird sie auch mit einem gemeinsamen Song vertreten sein.



Live Video: Saralène & Spruddy One - 5/7 - Thunderstorm

Saralène Saralène

The Magic Touch

Saralène Saralène



Live Video: Saralène - 6/7 - Be Strong

Saralène Saralène

Saralène

Wenn das nicht überzeugt hat? Ich bin mir sicher, dass wir von Saralène in Zukunft noch Einiges zu hören bekommen. Hier noch der letzte Tune der Show.



Live Video: Saralène - 7/7 - Forever

Saralène & The Magic Touch

Weiter geht es nebenan mit Jah Bouks und der House of Riddim Band.

Worin Gerol Shaw, alias Boukie oder Jah Bouks, wurde in Winchester, im Parish St. Thomas, Jamaica, geboren. Seine musikalische Laufbahn begann er mit 12 Jahren. Er zog nach Portmore und begann mit Bühnenshows rund um seine Gemeinde. Bis zum Jahr 2013 blieb er jedoch nahezu unbekannt. Dann kam am 12.09.2013 seine Debut-Single „Angola“ heraus. Sie schlug ein wie eine Bombe und zog Jah Bouks schlagartig aus seiner Unbekanntheit heraus. Inzwischen gibt es weitere gute Tunes, und Jah Bouks ist auf den internationalen Bühnen angekommen. Jah Bouks - Angola

Jah Bouks Jah Bouks

Jah Bouks

Jah Bouks Jah Bouks

Jah Bouks setzt wie Kabaka Pyramid, auf zahlreiche ägyptische Symbole, unter anderem die Pyramiden und das Ankh. Das Ankh ist teilweise mit dem Schriftzug „Angola“ versehen. Lang lebe Angola! Wenn er seinen gleichnamigen Hit-Tune meint, hat er ganz sicher recht. Was das Land betrifft, kann man es sich wünschen, der gegenwärtigen Politik sicher nicht. Zwei riesige Ringe zieren seine Hände. Einer besteht aus einer rot-gelb-grünen Pyramide, und der andere trägt seinen Künstlernamen Jah Bouks.



Live Video: Jah Bouks - 1/4 - Cry Fi Di Youths

Backgroundsinger @ Jah Bouks Jah Bouks

Jah Bouks

Jah Bouks Jah Bouks

Backgroundsinger @ Jah Bouks Jah Bouks

Jah Bouks



Live Video: Jah Bouks - 2/4 - No Slave

Jah Bouks Jah Bouks

Abdelali Mourid

Abdelali Mourid - House of Riddim Band



Live Video: Jah Bouks - 3/4 - Mi Nah Go A Jail + Equal Rights & Justice

Jah Bouks

Jah Bouks Jah Bouks

Jah Bouks

Und nun natürlich auch noch Angola, dass Jah Bouks etwas zerpflückt, indem er einen vorzeitigen Bühnenabgang einbaut. Das darf natürlich nicht wahr sein, und so geht´s nach einem kurzen Aussetzer von Boukie wieder weiter.



Live Video: Jah Bouks - 4/4 - Angola

Dann wieder Rechtsschwenk zu Raging Fyah, die in den letzten drei Jahren meines Erachtens zu sehr verheizt wurden und werden. Zu viele Wiederholungen in kurzer Zeit, fast zeitgleich auf mehreren Festivals und zusätzlich diverse Clubauftritte, sind sicher nicht nur von Vorteil. Es wäre schade um diese super Band, wenn bei den Fans Ermüdungserscheinungen entstehen würden.

Die Gründung von Raging Fyah erfolgte im Jahr 2006 und setzte sich letztendlich aus 6 Mitgliedern zusammen. Das sind: Delroy "Pele" Hamilton (Bass Guitar/Singer), Courtland "Gizmo" White (Guitar/Singer), Anthony "Toni" Watson (Drums/Singer), Kumar Bent (Lead Singer/Guitar), Mahlon Moving (Engineer/Singer) und Demar "Kojo" Gayle (Keyboarder). Einen Bandleader gibt es nicht, alle fungieren als gleichberechtigte Partner und ziehen dadurch umso kräftiger an einem Strang. Aktuell hat jedoch Mahlon Moving die Truppe verlassen und bei den No Maddz angeklopft.
Ragin Fyah - Destiny
Dafür hat die Band heute einen zweiten Keyboarder mit am Start, mit dessen Name ich momentan nicht dienen kann.

Raging Fyah - Kumar Bent Raging Fyah - Delroy Pele Hamilton

Das Ergebnis ihrer Arbeit ist wegweisend. Sehr eindrucksvoll bringen sie mit ihrem 2011er Debutalbum „Judgement Day: Music For The Rebels“ auf den Punkt, was Raging Fyah von modernen Roots Reggae versteht. Nach der im April diesen Jahres veröffentlichten EP „Boarding Pass“, folgte erst kürzlich am 17. Juni 2014 ihr neues Album „Destiny“.



Live Video: Raging Fyah - 1/3 - Step Outa Babylon

Raging Fyah Raging Fyah

Raging Fyah

Raging Fyah Raging Fyah

Raging Fyah

Raging Fyah



Live Video: Raging Fyah - 2/3 - Irie Vibe + Music Isn´t Biased

Raging Fyah

Raging Fyah - Delroy Pele Hamilton

Raging Fyah Raging Fyah

Raging Fyah Raging Fyah

@ Raging Fyah

Raging Fyah Raging Fyah

Und nun „Judgement Day“, das Stück mit den Fallen für voreilige Videofilmer.



Live Video: Raging Fyah - 3/3 - Judgement Day

Raging Fyah

Nun wieder Linksschwenk, und zurück in alte Zeiten mit Errol Dunkley.

Errol Dunkley kam 1951 im Westteil von Kingston, Jamaica, zur Welt. Seine musikalische Laufbahn begann zwischen dem 11. und 14. Lebensjahr (Hier streiten sich wieder einmal die Chronisten.), als er seine ersten Singles aufnahm. Gemeinsam mit Junior English, mit dem er regelmäßig Singing Sessions abhielt, stellten sie ihr Können dem legendären Prince Buster vor. Dieser war von den beiden sofort begeistert, dass er mit ihnen die Tunes „Face Gone“ und „My Queen“ aufnahm. Die Zusammenarbeit mit Junior English konnte leider nicht fortgesetzt werden,
Errol Dunkley - Selective Songs
weil seine Eltern mit ihm nach England auswanderten. Später heuerte Errol Dunkley bei Joe Gibbs an, bei dem er unter anderen mit „You´re Gonna Need Me“, einen seiner ersten Hits landete. Sein bisher größter Erfolg ist jedoch seine 1979er Cover-Version von John Holts 1972er „OK Fred“. Über die Jahre nahm Errol Dunkley zahlreiche Alben und eine schier unüberschaubare Zahl von Singles auf. Hier ein Überblick. Wir freuen uns, diesen Mann endlich einmal live erleben zu können.



Live Video: Errol Dunkley - 1/7 - Darling Ooh

Errol Dunkley Errol Dunkley

Errol Dunkley



Live Video: Errol Dunkley - 2/7 - Created By The Father



Live Video: Errol Dunkley - 3/7 - You Never Know

Errol Dunkley Errol Dunkley

Errol Dunkley

Errol Dunkley



Live Video: Errol Dunkley - 4/7 - But You´re Gonna Need Me

Errol Dunkley spielt einen Hit nach dem anderen. Immer wieder möchte er von der Massive wissen, welchen Song er denn noch singen soll. Immerhin ist ja die zur Verfügung stehende Auswahl riesig. Trotzdem fällt der Massive außer „OK Fred“ nicht wirklich etwas ein. „Ihr werdet das noch hören.“, lenkt Errol immer wieder ab und möchte andere Vorschläge wissen. Leider ohne Ergebnis. Wir haben eben alle noch viel nachzuholen und bekommen hier ein Aha-Erlebnis nach dem anderen präsentiert. Denn schließlich hat die Stücke jeder schon einmal gehört.

Errol Dunkley Errol Dunkley

Errol Dunkley



Live Video: Errol Dunkley - 5/7 - A Little Way Different



Live Video: Errol Dunkley - 6/7 - Down By The Riverside

Errol Dunkley Errol Dunkley

Dann ist es schließlich und leider so weit - Errol präsentiert nun mit „OK Fred“, sein letztes und bekanntestes Stück der Show.



Live Video: Errol Dunkley - 7/7 - OK Fred

Das war doch der Hammer, oder!?
Hinter der Bühne bereitet sich inzwischen Lady Saw für ihren Auftritt vor. Errol Dunkley gibt ein Interview und erfüllt Fotowünsche der anwesenden Fotografen.

Lady Saw

Lady Saw Lady Saw

Lady Saw vor ihrem Auftritt hinter der Bühne

Errol Dunkley Errol Dunkley

Errol Dunkley Errol Dunkley

Errol Dunkley Errol Dunkley

Errol Dunkley backstage und unterwegs zum Presseraum

Für unseren kurzen Autogrammwunsch haben wir wieder einmal zu lange gewartet. Auf Ansage des Interviewmanagements des Festivals, müssen wir nun extra deswegen mit in den Presseraum. Na gut, dann eben keine Lady Saw auf der Bühne. Unterwegs wird Errol Dunkley natürlich von den Fans erkannt und posiert für einige Fotos.

Der Presseraum ist noch nicht frei. Momentan werden noch Kumar und Pele von Raging Fyah in Anspruch genommen. Es muss noch vor der Tür gewartet werden. Wir sind so frei und illegal, und nutzen die Zeit mit Errol Dunkley. So können wir später den Pressraum allein den Interviewern überlassen.

Errol Dunkley Errol Dunkley

Schließlich sind Kumar und Pele fertig und tauschen die Plätze mit Errol. So kommen wir gleich zur nächsten Werbepause für „Moa Fire II“ von Da Sandwichmaker, denn Raging Fyah ist ebenfalls mit einem Beitrag im neuen Kochbuch vertreten.

Raging Fyah - Pele & Kumar Moa Fire II

Delroy "Pele" Hamilton und Kumar Bent, von Raging Fyah, mit ihrem Rezept in Moa Fire II.

Nun aber so schnell wie möglich zurück zu den Bühnen. Wir haben sogar noch Glück und erwischen den letzten Zipfel von Lady Saws Show.

Marion Hall, alias Lady Saw, ist am 12. Juli 1972 in Galina, St. Mary, Jamaica, zur Welt gekommen. Mit 15 Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne und machte sich in den Folgejahren einen Namen als Sängerin. Um ein größeres Publikum zu erreichen ging sie später nach Kingston und arbeitete mit einem Soundsystem namens Romantics zusammen. In Anlehnung an den Sänger Tenor Saw, an dessen Stil ihr Gesang erinnerte, wurde ihr bald darauf der Künstlername Lady Saw gegeben. Seit den 80er Jahren hat sie unzählige Singles veröffentlicht. Errol Dunkley - Selective Songs
Die ersten Alben folgten in den 90ern und 1998 mit „Raw“, bereits ihre erste „Best Of“. Sie ist bekannt für anzügliche Texte und spricht gerne aus, was sich andere Frauen nicht trauen. Kurz und knapp bezeichnet sie selbst große Teile ihres musikalischen Angebotes mit „Pussy Tunes“. Ihr letztes Album „My Way“ ist vom 07. September 2010. Für November diesen Jahres ist mit „Alter Ego“ eine Neuveröffentlichung angekündigt.

Lady Saw

Lady Saw Lady Saw

Lady Saw hat seit vorhin eine mächtige Verwandlung durchgemacht. Der Dancehall-Queen sind inzwischen die langen Haare „ausgefallen“ und liegen am Bühnenrand. So kann man die Leute veräppeln.

Lady Saw Lady Saw

Lady Saw

Lady Saw Lady Saw

Nach der Show ist die Rückkehr zur langen Haartracht ihre erste Amtshandlung. Frisch gestylt posiert Lady Saw hinter der Bühne für diverse Fotowünsche.

Lady Saw

Inzwischen hat auf der Nachbarbühne das Programm von Mad Cobra begonnen. Nach der Running Order hat er seinen Auftritt mit Lady Saw getauscht. Ewart Everton Brown, alias Mad Cobra, ist ein jamaikanischer Reggae- und Dancehalldeejay, der seine größten Erfolge in 1990er Jahren feierte. Zuletzt war er 2010 auf dem Reggae Jam und hatte damit auch seinen ersten Deutschlandauftritt. Mad Cobra opfern wir unserer weiteren Tagesplanung. Wir legen eine Pause ein und beschäftigen uns unter anderem mit Jah Bouks und dem legendären Musiker- und Produzenten-Duo Mafia & Fluxy.

Jah Bouks Jah Bouks

Jah Bouks Jah Bouks

Jah Bouks mit seiner Mutter und Managerin Patricia Panton, die wir schon im Jahr 2008 während einer Jamaica Reise im Haus von Jamaica Papa Curvin getroffen hatten. Nach all den Jahren hat sie uns tatsächlich zwischen all den Festivalbesuchern wiedererkannt und angesprochen.

Mafia Mafia & Fluxy

Mafia & Fluxy

Mafia & Fluxy

Keishera

Keishera Keishera

Keishera

Die nächste Werbepause für „Moa Fire II“ von Da Sandwichmaker, können wir auch gleich noch einschieben. Dieses Mal mit Anthony "Toni" Watson von Raging Fyah.

Anthony "Toni" Watson - Raging Fyah Moa Fire II

Anthony "Toni" Watson von Raging Fyah mit Moa Fire II (Im Hintergrund Likkle Lion)

Regga Jam 2014

Toni Watson, Roughhouse, Keishera, Jah Child, Fantan Mojah, ...

Dre Island Dre Island & Addis Pablo

Dre Island und Addis Pablo

Ja, es dauert schon eine ganze Weile, bis wir uns zum Imbiss durchgearbeitet haben. So lange, dass schließlich kaum noch Zeit bis zum nächsten Auftritt übrig bleibt. Den dürfen wir natürlich um keinen Preis verpassen. Denn nun kommt The Messenjah!

Jephter Washington McClymont, alias Luciano, wurde am 20.10.1964 in Davey Town, Jamaica, geboren. Seine musikalische Laufbahn begann er recht spät, wenn man seine Aktivitäten im Kirchenchor aus Kindertagen nicht mitzählt. Mit 28 Jahren zog er nach Kingston und machte dort die ersten Musikaufnahmen. Seine erste Single „Ebony And Ivory“ kam im selben Jahr heraus. Anfangs trat er noch als „Stepper John“ auf. Erst später wandelte sich sein Künstlername über Luciana zu Luciano. Der Name bezieht sich auf den berüchtigten Mafia Boss Lucky Luciano.  Luciano - Searching
„Stepper John“ bekam ihn von seinem damaligen Mentor Homer Harris. Für den Menschen und Künstler Luciano eigentlich völlig unpassend, da er vom Beginn seiner Karriere an Bad- und Gun-Lyrics grundsätzlich ablehnte.



Live Video: Luciano - 1/5 - Give Praise + He Is My Friend - Zur Freude der Fans steigt Luciano gleich zu Beginn in den Fotograben, zum ausgiebigen Händeschütteln.

Luciano

Sein Durchbruch erfolgte bereits ein Jahr später in 1993, als er mit Fatis Burrell mehrere Hit-Singles aufnahm. Aus dieser Zusammenarbeit stammt auch Lucianos erstes Solo-Album „Moving Out“ und das Album „Messenger“. Letzteres ist auch dafür verantwortlich, dass Luciano später überall als „The Messenjah“ bekannt wird. Inzwischen hat Lucianos Discography eine beachtliche Länge erreicht. Rund 50 Alben und einige Compilations lassen einen fast den Überblick verlieren. Mit dem für August angekündigten neuen Album „Searching“ bringt er allein in 2014 schon die dritte Scheibe auf den Markt. Er zählt seit vielen Jahren zu den besten Roots & Culture Vertretern, die Jamaica zu bieten hat.

Luciano

Luciano Luciano



Live Video: Luciano - 2/5 - Never Give Up My Pride

Mafia Keyboard @ Luciano

Luciano Luciano

Mafia Luciano

Einer seiner Show-Höhepunkte ist nach wie vor „The Messenger“. Dazu gehört natürlich auch noch ein Flickflack, der gleich seine Selassie-Kette davonfliegen lässt. Das soll aber nicht der einzige Flickflack bleiben. Er nutzt dafür selbst den schmalen Laufsteg, der neu zwischen den beiden Bühnen montiert worden ist. Ich glaube, ich würde mir den Hals brechen.



Live Video: Luciano - 3/5 - ... + The Messenger

Luciano Luciano

Luciano

Mafia

Luciano

Und nun folgt der nächste Flickflack. Wieder fliegt seine Kette im hohen Bogen davon und landet auf der Nachbarbühne.



Live Video: Luciano - 4/5 - Your World And Mine + ...

Luciano & Mafia Luciano

Luciano

Luciano Luciano



Live Video: Luciano - 5/5 - ... + Go Marching In

Eine fantastische Show! Luciano ist immer wieder ein Erlebnis. Gleich morgen würde ich noch einmal hingehen. Beim Bühnenabgang wird Luciano sofort von einem Pulk Leuten umringt und „entführt“. Schauen wir auch einmal nach, was es so im Backstage an Neuigkeiten gibt. Luciano ist uns zwar schon wieder einmal entwischt, aber dafür gibt es eine Reihe anderer Treffen.

Roughhouse & Commander Messiah

Roughhouse & Commander Messiah

Midnite ist auch schon eingetroffen, und lädt uns gerne in ihr Vorbereitungszelt ein. Unsere kleine Fotoschau ist eine willkommene Abwechslung für die Band, bevor sie schweigend in tiefe Meditation verfällt.

Midnite Midnite

Midnite

Midnite

Midnite

Midnite backstage

Jah Bouks & Lady Saw Jah Bouks & Lady Saw

Jah Bouks & Lady Saw

Lady Saw Lady Saw

Schließlich kommt auch noch Ky-Mani Marley dazu, der sich hervorragend gelaunt einer ausgedehnten Foto-Session stellt. Da können wir natürlich noch nicht zum Auftritt von I-Octane gehen, der sich zum Glück sowieso etwas verspätet.

Ky-Mani Marley Ky-Mani Marley

Ky-Mani Marley Ky-Mani Marley

Ky-Mani Marley Ky-Mani Marley

Ky-Mani Marley

Ky-Mani Marley

Ky-Mani Marley backstage

Schauen wir nun bei I-Octane vorbei.

Der jamaikanische Reggae und Dancehall Sänger I-Octane, bürgerlich Byiome Muir, wurde am 29.04.1984 geboren. Seine ersten Musikaufnahmen machte er bei Donovan Germains Penthouse Label, als er gerade einmal 16 Jahre alt war. Seine ersten Singles „Oh Jah“ und „Stepp A Seed“ veröffentlichte er in 2000 bei Penthouse Records, damals noch unter dem Namen „Richie Rich“. Dann dauerte es noch lange 11 Jahre, bevor er am 06.12.2011 seine erste EP  „Straight From The Heart“ veröffentlichte. Am 14.02.2012 folgte schließlich sein Album „Crying To The Nation“. I-Octane - My Journey
Sein aktuelles Album „My Journey“ kam am 04. März diesen Jahres heraus.

I-Octane I-Octane

@ I-Octane

Backgroundsinger @ I-Octane

I-Octane I-Octane

@ I-Octane @ I-Octane

@ I-Octane

@ I-Octane @ I-Octane



Live Video: I-Octane - ...

Langsam neigt sich das Festival dem unvermeidbaren Ende entgegen. Noch vier Acts, und dann wird Bersenbrück wieder für ein Jahr zur Erholungskur oder in den Entzug geschickt. Je nach dem, von welcher Seite man die Sache sieht.
Doch nun kommen wir erst einmal zum nächsten Highlight. Endlich hat es Ky-Mani Marley auf die Bühne des Reggae Jam geschafft. 2011 sollte es schon einmal soweit sein, aber dann zog sich Ky-Mani kurz zuvor eine Knieverletzung zu, die ihn für weitere Auftritte von der Bühne verbannte. Lange Zeit danach ist er noch mit einem Stützmechanismus zur Entlastung des Knies aufgetreten. Jetzt scheint es wieder ohne Stütze zu gehen.

Ky-Mani Marley, der Sohn von Reggae Gott Bob Marley und Tischtennis Meisterin Anita Belnavis, ist am 26.02.1976 geboren. Er ist der zweitjüngste Sohn von mindestens 11 leiblichen Kindern aus den verschiedenen Verbindungen die sein Vater eingegangen ist. Anfangs hatte Ky-Mani kein Interesse, den musikalischen Fußstapfen seines berühmten Vaters zu folgen. Der Sport hatte es ihm viel mehr angetan. So hat es relativ lange gedauert bis er dann doch noch zur Musik fand. Sein Debutalbum „Like Father, Like Son“ wurde 1996 veröffentlicht, war aber nicht sehr erfolgreich.  Ky-Mani Marley - Radio

Ky-Mani Marley

Sein musikalischer Durchbruch gelang ihm erst als er 1997 mit Pras von den „Fugees“ ein Remake von Eddy Grant´s „Electric Avenue“ veröffentlichte. Ky-Mani verfolgte aber nicht nur die Spuren des Reggae, sondern ist ein sehr vielseitiger Künstler. So findet man in seiner Musik neben Reggae auch Elemente des Hip Hop, World Music, Blues und Rock.
Sein letztes Studioalbum „Radio“ liegt leider schon 7 Jahre zurück. Mit Ungeduld warten deshalb seine Fans auf das bereits seit 2009 angekündigte neue Album mit dem Titel „Evolution Of A Revolution“.



Live Video: Ky-Mani Marley - 1/4 - Medley - Roots Rock Reggae

Ky-Mani Marley Ky-Mani Marley



Live Video: Ky-Mani Marley - 2/4 - New Heights + Be Smart

Ky-Mani Marley



Live Video: Ky-Mani Marley - 3/4 - ...

Eine Zeit lang kommt Rudy Valentino auf die Bühne, um bei der Band mit zu spielen.

Rudy Valentino Rudy Valentino & Ky-Mani Malrey

Rudy Valentino & Ky-Mani Marley

Rudy Valentino & Ky-Mani Marley

Ky-Mani Marley

Als Rudy wieder von der Bühne gegangen ist, wird uns gezeigt, wie ein Musiker auch mit zwei Gitarren zugleich klarkommen kann.

@ Ky-Mani Marley @ Ky-Mani Marley

Trotz seiner Erfolge mit seinem eigenen Material, werden von ihm auch die Hits seines Vaters erwartet. Diese Konzertpassagen werden immer zu einem lange nachwirkenden Erlebnis. Die Umsetzung ist unglaublich. Manche sagen sogar, dass seine Interpretationen denen seines Vaters kaum nachstehen. Die Optik von Ky-Mani spielt bei dieser schönen Illusion natürlich auch eine wesentliche Rolle.

Ky-Mani Marley



Live Video: Ky-Mani Marley - 4/4 - I Shot The Sheriff + Could You Beloved

Na na na, lass ja unseren Sheriff am Leben!!! ;-)

@ Ky-Mani Marley

@ Ky-Mani Marley

Das war doch wieder der Hammer! Wollt ihr noch mehr von Ky-Mani Marley? Dann habt ihr hier noch einen eigenständigen Bericht vom vorigen Jahr.
Nach dieser gewaltigen Aufputschphase ist jetzt Entspannung pur mit Chillen bei Midnite angesagt. Rücken wir wieder ein Stück nach links.

Midnite ist das Roots Reggae Schwergewicht von den Virgin Islands. Das im wahrsten Sinne des Wortes, denn ihr Roots Reggae kommt tief und schwer daher und sucht weltweit seinesgleichen in dieser Art. Die Discography der Band wächst und wächst. Während ich diese Zeile schreibe, wird sicher schon längst am nächsten Album gebastelt. Obwohl sich die Band erst 1989 gegründet und erst 1997 ihr Debutalbum „Unpolished“ herausgebracht hat, sind gegenwärtig schon über 50 Alben auf dem Markt. Das nebenstehende „Lion Out Of Zion“ ist vom Dezember 2013.  Midnite - Lion Out Of Zion



Live Video: Midnite - 1/4 - Proceed

Schon im Februar 2014 wurde „Beauty For Ashes“ nachgeschoben. Am 14. August kommt mit „Stand The Test“ die nächste Platte in die Läden. Und so geht es weiter - Jahr für Jahr. Die Brüder Vaughn und Ron Benjamin sind dabei die tragenden Säulen der Band. Kaum zu glauben, dass die beiden Brüder sind. Während Vaughn der schüchterne und sehr bewegungsarme Sänger mit unverwechselbarer spiritueller Stimme ist, kann sich Ron in seinem Bewegungsdrang kaum bremsen.

Midnite Midnite

Midnite

Vaughn und Ron Benjamin

Leider geht mir gleich beim ersten Stück der Akku zu Ende. Ich habe nicht mit den überlangen Versionen der Midnite Titel gerechnet. Schließlich ist man beim Reggae Jam fast immer in Zeitverzug. Die nächsten Stücke werden dann auch kürzer.



Live Video: Midnite - 2/4 - ...

Midnite

Ras L



Live Video: Midnite - 3/4 - Due Reward

Midnite

Christian Molina

Neben den ganzen tief spirituellen Meisterwerken gibt es mit „Mongst I & I“ aber auch tanzbare Musik. Für Midnite ist das eine der wenigen Ausnahmen.



Live Video: Midnite - 4/4 - Listen + Mongst I & I + ...

Wer noch nicht genug von Midnite hat, kann schon ein paar Tage später, am 07.08.2014, Deutschlands einziges Club-Konzert, im Berliner YAAM besuchen. Wir werden davon berichten. Aber für heute ist es erst einmal vorbei mit der Chillerei. Wer den Schluss verträumt hat, wird nun gehörig von Red Fox wach gerüttelt und im Dancehall Rhythmus in die Realität zurückgeholt.

Red Fox, bürgerlich Gareth Shelton, wurde 1970 in St. Catherine, Jamaica, geboren. 1986 zog er in die USA und erntete mit seiner Musik, bei der er sich Yellowman zum Vorbild nahm, schnell Respekt. Bald darauf veröffentlichte er beim Label FM Force seine erste Single „Come Boogie Down“, die sofort ein Erfolg wurde. Mit „Down In Jamaica“ schob er kurz darauf seine zweite Erfolgssingle nach. DJ und Producer Sting International gab ihm die nötige Publicity in den Clubs und in seiner Radio Show beim New Yorker Radio Sender Kiss FM. Red Fox - Face The Fox
Sein Debutalbum „As A matter Of Fox“ wurde am 28.09.1993 veröffentlicht. Heute konzentriert Red Fox seine Arbeit hauptsächlich auf Shaggys Ranch Entertainment. Mit „Love Mi Jamaica“ haben die beiden im Februar 2013 auch eine gemeinsame Hitsingle an den Start gebracht.

Red Fox Red Fox

Red Fox Red Fox

@ Red Fox

Red Fox Red Fox

Red Fox Red Fox

Später geht es nahtlos mit Shaggy weiter. Ausgerechnet als wir uns gerade eine Erfrischung gönnen. So verpassen wir leider seinen ersten Einsatz.

Orville Richard Burrell, alias Shaggy, wurde am 22.10.1968 in Kingston, Jamaica, geboren. Als er gerade 18 war, wanderte seine Familie mit ihm nach New York in die USA aus. Er nahm Gesangsunterricht und wurde ein Jahr später entdeckt, als er mit Freunden singend auf den Straßen von Brooklyn umherzog. Kurz darauf veröffentlichte er seine ersten beiden Singles „Mampie“ und „Big Up“. Nach seiner Zeit beim United States Marine Corps und Einsatz beim Golfkrieg in Kuweit, widmete er sich wieder verstärkt seiner musikalischen Laufbahn. Shaggy - Ou Of Many One Music
1993 erschien sein Debutalbum „Pure Pleasure“, mit seinem ersten Hit „Oh Carolina“. 1995 folgte die Single „Boombastic“. Das gleichnamige 1995er Album erhielt den Grammy Award für das „Beste Reggae-Album 1996“. Der Rest ist Geschichte. Inzwischen hat Shaggy 12 Alben veröffentlicht und gehört zu den wenigen jamaikanischen Künstlern, die auch außerhalb der Reggae Community weltweit Anerkennung genießen.

Shaggy Shaggy



Live Video: Shaggy - 1/6 - In The Summertime

Sein 2000er Album „Hot Shot“, mit den Hit-Singles „It Wasn't Me“ und „Angel“, wurde Nummer 1 in den amerikanischen Billboard Charts. Die Titel wurden weltweit auf allen Musikkanälen ausgestrahlt. Einige werfen ihm Mainstream vor. Besonders macht ihm zu schaffen, dass er von Jamaica nie die Anerkennung erfahren hat, die seiner würdig wäre. Vielleicht hilft ihm da sein aktuelles 2013er Album „Out Of Many, One Music“ ein Stück weiter, dass er mit dem legendären jamaikanischen Rhythm-Duo Sly & Robbie produziert hat. Zahlreiche bekannte jamaikanische Künstler geben sich darauf ein Stelldichein und sorgen dafür, dass Shaggy auch auf Jamaica nicht mehr übersehen wird.

Shaggy

Shaggy Shaggy



Live Video: Shaggy + Rayvon - 2/6 - Medley + It Wasn´t Me + Angel + Strength Of A Woman

Und nun etwas Dancehall mit Kopfstand von den Mädels.



Live Video: Shaggy - 3/6 - ...

Shaggy Shaggy

Die Hand hinter dem Ohr, verbunden mit der Frage: „Seid ihr müde?“, wird Shaggys beliebteste Pose während seines Auftritts. Die Flagge der Insel darf natürlich auch nicht fehlen, damit auch der Letzte mitbekommt, dass Shaggy Jamaikaner ist und sein Heimatland wirklich verehrt. Er trägt eine Kette mit zwei Namensschildern, in die Richie und Tyler eingraviert ist. Richie und Tyler sind seine beiden Söhne von der ehemaligen Freundin Carol Johnson.
Shaggy bietet eine stimmungsvolle und abwechslungsreiche Show mit vielen Gastauftritten und macht dabei natürlich mächtig Werbung für sein letztes Album „Out Of Many, One Music“. Ganz klar, dass es davon auch einige Titel zu hören gibt.



Live Video: Shaggy + Rayvon + Ky-Mani Marley - 4/6 - Fight This Feeling + ...

Samira Samira

Samira

Samira ist auch auf dem neuen Album von Shaggy vertreten.



Live Video: Shaggy + Samira + Melissa Musique - 5/6 - Never Knew What I Missed + If U Slip U Slide

Shaggy

Backgrounddancer @ Shaggy

Shaggy Shaggy

@ Shaggy

@ Shaggy Shaggy

Shaggy Zum Schluss gibt´s natürlich auch noch seine Fußball-Europameisterschafts-Hymne „Feel The Rush“, aus dem Jahr 2008. Auch Nichtfußballer kennen diesen Song, der es mit und ohne den offiziellen EM Maskottchen Trix & Flix, ganz sicher schon einmal auf jeden Fernsehbildschirm geschafft hat.

Dann möchte der Mister Lover Lover auch noch ein Foto mit der Massive machen. Bei jeder Show stellt er sich mit erhobenen Armen an die Bühnenkante und alle Fans sollen es ihm gleich tun. Später kommt auch noch Bühnenmanager Ashraf mit einem aktuellen Reggae Jam T-Shirt. Shaggy soll sich das Shirt überziehen. Gemeinsam mit Sheriff und Ky-Mani Marley, der schon entsprechend eingekleidet ist, gibt es noch ein paar weitere Bilder an der Bühnenkante.



Live Video: Shaggy - 6/6 - Feel The Rush

Das war doch wirklich wieder ein ganz tolles Finale. Ganz großes Lob an Sheriff und alle anderen Macher des Festivals.
Es folgt wie jedes Jahr die Dankesrede von Sheriff an alle seine Mitwirkenden und Unterstützer, einschließliche deren Auftritt auf der Bühne, heißt sofern sie möchten oder überhaupt noch Platz finden. Dann noch der Schlussstrecksprung von Bersenbrück, und das 20. Reggae Jam ist leider schon wieder vorüber.

Reggae Jam 2014

Reggae Jam 2014

Reggae Jam 2014

Aber nein, es ist doch noch nicht Schluss. Der Sheriff hat sich noch eine Überraschung ausgedacht. „Was die in Wacken können, bringen wir auch.“, meint der Sheriff. Bei der Heavy-Metal-Festivaleröffnung in Wacken, spielt immer eine Blaskapelle, was den Sheriff zu der Idee verleitet hat, hier ebenfalls eine Blaskapelle auf die Bühne zu bringen. Beschließen wir das Festival mit Blasmusik. Die Schar der Mitwirkenden marschiert über den Steg von einer Bühne zur anderen.

Reggae Jam 2014



Live Video: Blaskapelle

Dann noch ein paar letzte Dankesworte von den Moderatoren an den Sheriff und die Reggae Jam Blaskapelle spielt im Anschluss noch einmal zum Kehraus auf.

Reggae Jam 2014 Reggae Jam 2014

Reggae Jam 2014

Reggae Jam 2014

Reggae Jam 2014

Nach und nach leert sich das Gelände am Bersenbrücker Kloster, während wir uns im Backstage auf die Suche nach Shaggy machen. Aber es ist nichts mehr zu machen. Wir laufen im Kreise. Mal ist er dahin und mal dorthin gegangen, aber an keinem der prophezeiten Orte zu finden. Dafür treffen wir noch einmal Hopeton James mit seinen zwei überlangen Daumennägeln, die er noch extra in die Kamera hält. Kaum leuchtet der erste Blitz durch die Nacht, kommt Bewegung in das Umfeld. Als letzte Aktion des Festivals gibt´s so noch weitere Fotowünsche.

Hopeton James Hopeton James

Hopeton James

Hopeton James, Reggae Jam Security und ...

Wir drehen eine letzte Abschiedsrunde über´s Gelände und machen uns auf den Heimweg. Nun ist aber wirklich Schluss und die Kameraausrüstung wird verstaut. Aber die nächtlichen Straßen von Bersenbrück halten noch eine Überraschung für uns parat. Weit außerhalb des Zentrums sehen wir einen Bus am Straßenrand. „Stell dir vor, das wäre ein Tourbus und Shaggy käme heraus.“, sage ich so zum Spaß. Dann kommt ein Afrikaner mit einem Rollkoffer die Straße entlang. „Nein das ist er nicht.“, bemerke ich so beiläufig noch im Spaß. Ein weiterer Mann kommt die Straße entlang und zieht einem Koffer hinter sich her. „Aber das ist er!“, sage ich völlig überrascht. Tatsächlich! Noch etwas fassungslos grüße ich Shaggy. „Hello Mister!“, grüßt Shaggy etwas misstrauisch in der Finsternis zurück. „Hast du eine Minute Zeit für uns?“, frage ich ihn. „No!“, gibt dieser einsilbig zurück und zieht seinen Koffer weiter die Straße entlang an uns vorbei. „Nur für ein Bild.“, rufe ich ihm noch hinterher und hoffe weiter. „Picture is o.k.!“, gibt nun Shaggy zurück und verschwindet erst einmal in der Dunkelheit, um einen zweiten Koffer zu holen. Jetzt heißt es wieder Kamera auspacken, Blitz montieren, Albumcover heraus suchen und Stift bereit halten. Uns baumeln noch die Presseausweise um den Hals, die nun schnell in den Rucksack wandern. Wer weiß, was Shaggy befürchtet hatte. Shaggy taut dann aber schnell auf, als er seine Albumcover bemerkt und sich nicht mit anstrengenden Presseleuten befassen muss.

Shaggy - Pure Pleasure Shaggy

Shaggy Shaggy - Boombastic

Shaggy mit seinen ersten beiden Alben „Pure Pleasure“ von 1993 und „Boombastic“ aus dem Jahr 1995.

Mehr Glück und einen besseren Heimweg kann man gar nicht haben! Shaggy kurz vor unserem Zelt, auf der finsteren Straße am Rande von Bersenbrück zu treffen, ist schon ein unglaublicher Zufall. Keine paar Sekunden früher oder später hätten wir dort lang kommen dürfen.

Montag – 04.08.2014

Nach einem entspannten Frühstück und der letzten Verpackungsaktion, wir sitzen gerade abfahrbereit im Auto, fallen doch tatsächlich die ersten Regentropfen auf´s Dach. Wieder Schwein gehabt! Ein paar Kilometer außerhalb von Bersenbrück, trifft uns dann doch noch die Polizeikelle, die uns bei der Anreise verschont hatte. Nun ja, von mir aus, jetzt verpassen wir nix mehr und haben genügend Zeit. „Kommen Sie vom Reggae Jam?“, fragt uns freundlich der Ordnungswächter. „Ja.“ „Und haben sie dort irgendwelche Betäubungsmittel genommen?“, möchte der Polizist weiter wissen. „Nö, dafür hatten wir keine Zeit.“, gebe ich ruhig zurück. Der Polizist schaut verdutzt drein. Nach ein paar Sekunden der Sprachlosigkeit findet er sich wieder. „Sie waren auf dem Festival und hatten keine Zeit Betäubungsmittel zu nehmen? Wieso denn das?“, fragt dieser verwundert. „Ich habe das Festival dokumentiert und werde einen Bericht darüber schreiben.“, erwidere ich. „Na dann, viel Erfolg und gute Weiterfahrt!“, kommt der Polizist zu einem schnellen Ende. Der kann Fragen stellen. Ich will doch auf dem Festival die Musik genießen, nichts verpassen und mich nicht betäuben! Da bekomme ich doch nix mehr mit.

Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal!

Ach so, und für Alle die bis hierher ausgehalten haben, gibt es auch noch etwas zu gewinnen!
1. Preis: 1 Bildband 20 Jahre Reggae Jam + Sticker
2. Preis: Ein Kochbuch Moa Fire II + Sticker
3. - 6. Preis:
1 Damen- oder 1 Herren-T-Shirt + Sticker
7. + 8. Preis: 1 CD des Reggae Jam Artist Mix 2014 + Sticker
9. + 10. Preis:
 1 CD des Reggae Jam Riddim + Sticker

Und hier die Aufgabe für Euch, nach all der „anstrengenden“ Lektüre.
Reggae Jam Riddim 2013
Ordnet die Bilder den jeweiligen Artists zu.

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Je richtiger Lösung (Artist) gibt es 1 Punkt. Die Preisvergabe erfolgt nach Anzahl der Punkte und Zeitpunkt der Zusendung. Punktanzahl hat Vorrang. Eure Lösung schickt bitte an riddle@reggaestory.de.
Es müssen nicht alle Bilder herausgefunden werden, schreibt einfach was ihr wisst.

Einsendeschluss ist der 01.12.2014. Die Auswertung erfolgt danach an dieser Stelle. Alle Teilnehmer erhalten eine entsprechende Benachrichtigung.

Auflösung:
1 - Raging Fyah, 2 - Fantan Mojah, 3 - Luciano, 4 - Jah Bouks, 5 - Backgroundsinger bei I-Octane, 6 - Lutan Fyah, 7 - No Maddz, 8 - Torch, 9 - L.U.S.T., 10 - Skatalites, 11 - Earl Sixteen, 12 - Jesse Royal, 13 - Kirk Davis, 14 - No Maddz, 15 - Skatalites, 16 - RDX, 17 - Gyptian, 18 - RC Righteous Child, 19 - No Maddz, 20 - The Indiggnation bei Jesse Royal und Protoje

Copyright: www.reggaestory.de
Text und Videos: Peter Joachim
Fotos: Marion und Peter Joachim

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