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Geboren am 14.
März 1944
in Freiburg/Breisgau; nach der Flucht der Eltern
1953
aus der DDR
Schule bis zur Mittleren Reife und Lehre
als Kleinoffsetdrucker in Wülfrath,
Velbert und Ratingen im Rheinland;
1964
um
Bundeswehr oder Zivildienst zu entgehen, Übersiedlung nach
Westberlin; Arbeit
als Drucker, Vertreter, Brauereibeifahrer u. a.; seither aktiv in der Neuen,
antiautoritären Linken;
1965
Heirat mit
Urte Wienen aus Ratingen, Hochzeitsreise per Anhalter durch
Deutschland,
Frankreich, Spanien und Marokko;
1966
Reise im 300
DM- DKW nach Griechenland; Pläne, ein Jahr später
Pläne, dorthin auszuwandern,
was
1967
durch den
CIA-gesteuerten Putsch dort unmöglich gemacht wird;
Zusammenarbeit mit
exilgriechischen Oppositionellen; Beginn, für sie und etwas
später auch etwa
100 schwarze GI’s aus US-Kasernen in Berlin und Soul-Brothers,
die
eingezogen und nach Vietnam verschifft werden sollten, Pässe
und andere Papiere
zu fälschen, um sie damit nach Schweden zu schleusen, nicht
Killer oder gekillt
zu werden; Mitglied der Dortmunder Gruppe 61; Gründung einer
Druckerei und des
pp-Verlages;
1968
Osterunruhen, 2.Preis beim Internationalen
Kreuzberger Kurzgeschichtenfestivals; Elf Schritte zu einer Tat,
Erzählung,
Polyphem Verlag;
1969
Geburt des
Sohnes Raoul;
1970
mit
Angehörigen der Gruppe 61 Schwedenaufenthalt; Von
einem, der auszog, Geld zu verdienen, Roman, Karl Rauch
Verlag,
Düsseldorf;
1971
Geburt der
Tochter Nadeschda;
1972
nach fünf
Jahren ständiger Razzien („Pressedelikte“)
des Staatsschutzes Beschaffung von
Papieren und einer Pistole (zwei Bekannte von mir waren
plötzlich auf einem
Fahndungsplakat, am nächsten Tag wurden sie von der Polizei
erschossen); im
Dezember, einer Verhaftung zu entgehen, schoss ich nicht AUF
Polizisten,
sondern versuchte, es zu vermeiden, sie zu treffen; ein Polizist und
ich wurden
schwer, der andere wurde leicht verletzt;
Verhaftung, in der
Hauptwoche gefoltert; strenge Einzelhaft
im Gefängniskrankenhaus beginnt;
ab 1973
Maßnahmen
des Staatsschutzes gegen Familie, Freunde und Bekannte wegen Kontaktschuld
nach Be(obachtender) Fahndung
7;
1974
im LG
Düsseldorf wegen fortgesetzten
schweren Widerstands
und gefährlicher Körperverletzung zu vier
Jahren Freiheitsentzug verurteilt;
Staatsanwaltschaft geht in die Revision; Das
System macht keine Fehler, es ist der Fehler, Reden vor Gericht,
Ed.
Queimada, Haarlem;
1975 Schutzimpfung,
Gedichte, Rotbuch, Berlin
(Gesamtauflage 21.000 Expl.); Eingreifende
oder ergriffene Literatur, Zur Rezeption Moderner Klassik,
Typoskript,
Politladen Gaiganz;
1976 Zur
Rezeption..., Verlag Neue Kritik,
Frankfurt, 3 Auflagen; in gleicher Sache im abhörsicheren Guillaume-Saal
des OG Düsseldorf, als Terroristenprozess
inszeniert, zu 15 Jahren verurteilt:“ Das
Strafmaß von 3 bis 15 Jahren musste voll
ausgeschöpft werden, weil Zahl ein
Gegner des Staates ist und zur speziellen Abschreckung.“
Übersetzung von Victor Serges Roman Geburt
unserer Macht, Trikont Verlag,
München; Wie im Frieden,
Erzählungen,
Lit. Verlag H. Braun, Leverkusen; Die
Barbaren kommen, Gedichte und Kurzprosa, Edition Nautilus,
Hamburg; Waffe der Kritik, Aufsätze,
Verlag Freie
Gesellschaft, Frankfurt a. M., Von einem,
der auszog, Geld zu verdienen, Reprint, ebenda;
1977 „Alle
Türen offen, Gedichte, Rotbuch
Verlag, Berlin (Gesamtauflage 24 000 Expl.) kurzfristige Aufhebung der
Totalisolation im Deutschen Herbst durch den
Bundesgerichtshof:“...Indes ist weder erwiesen noch
auch
substantiiert behauptet, dass Zahl einer terroristischen Vereinigung,
sei es
auch nur als Unterstützer, zuzuordnen ist.“
Das kam exakt anderthalb Jahre
zu spät.
1978
Wieder
Totalisolation; Diffamierung durch Justizminister Posser, NRW, der
einen
geplanten Hungerstreik von über 70 Gefangenen gegen die
Behandlung der
Gemütskranken im Knast Werl in „ Aufstand und
Geiselnahme“ umlügt, was von
allen Medien übernommen wird, später im 3. Programm
des WDR, ( also unter
Ausschluss der Öffentlichkeit sozusagen) im Beisein von Erich
Fried zurücknimmt;
durch Gerichtsbeschluss erzwungene Genehmigung der Selbstbeschäftigung
als Schriftsteller; Alle Türen offen, LP
der Bands Oktober
und Schmetterlinge, Antagon,
Hamburg;
1979 Freiheitstriebtäter,
Lyrik u. a., Edition Nautilus, Hamburg; Schreiben
ist ein monologisches
Medium, hrsg. Prof. Ralf Schnell, Ästhetik und
Kommunikation, Berlin; Piimata
(Gedichte), Kedros Verlag, Athen; Brokdorfer Kantate,
Vertonung durch Kernbeißer,
Stuttgart, LP, Eigelstein, Köln; Himmel auf Erden, 1
Seite Teile der Brokdorfer
Kantate, vertont von Oktober, Hbg., Eigelstein,
Köln; Die Glücklichen,
Schelmenroman, Rotbuch Verlag, Berlin (Gesamtauflage nun: etwa 82.000
Expl.);
Verlegung in die Berliner Justizvollzugsanstalt mit
„Normalvollzug“; zum
Gefangenensprecher gewählt;
1980 Het
lijkt
wel vrede, Gedichte und Prosa, Van Gennep, Amsterdam; Kontrabande,
Gedichte, Informations Forlag, Kopenhagen; L’
avocat de la Terreur, Gedichte,
Hg. Jean Pierre Faye, Seghers/Laffont, Paris; Materialien zum
Antrag auf
Wiederaufnahme des Verfahrens, Initiativgruppe PPZ, Frankfurt;
Schelmenlesung
( im GRIPS-Theater) Kassette, Stechapfel, Berlin;
1981
Beginn des
Regie-Volontariats an der Schaubühne unter
Peter Stein, Berlin; Die
Stille und das Grelle, Hetze und Aufsätze, Verlag
Freie Gesellschaft,
Frankfurt; Lyrik und Jazz, mit der Band Tridem
während der Kulturolympiade
in der UFA-Fabrik, Berlin, Kassette, Stechapfel,
Berlin, Konterbande,
Gedichtauswahl, Verlag 2001, Frankfurt;
1982 Johann
Georg Elser, Ein deutsches Drama, Rotbuch, Berlin, UA:
Schauspielhaus
Bochum; Entlassung auf 2/3 nach 10 Jahren; selbst der Knast in Tegel
hatte die
Halbstrafe befürwortet, Gnadengesuche wurden u. a. von der
griechischen
Kultusministerin Melina Mercouri und dem Kultusminister von Nicaragua,
Ernesto
Cardenal an Ministerpräsident Johannes Rau, NRW gestellt; er
lehnte ab;
Cardenal:“ Lieber Bruder Johannes, du bist ein
großer Mann geworden, aber deine
Schuhe sind nicht mitgewachsen!“;
1983
Aufenthalt
in Grenada, wo die Kultusministerin ppz mit der Gründung eines
Nationaltheaters
beauftragt, unmöglich gemacht durch die Invasion der Insel
durch Reagans
Truppen; Lesereise mit der Rockband seines Bruders Thomas, Together
free“;
Der Rote Rollberg, Hörspiel, SFB; Sumpf (mit
Franz de Byl, git),
Kassette, Stechapfel, Berlin; Inszenierung der Heidenheimer
Fassung von Johann Georg Elser
mit fantastischen Amateuren in seiner
Heimatstadt, Regie: ppz;
1984
Wiederaufnahme und Tournee des Elser-Stücks
wegen seines
großen Erfolgs; Liebesstreik (nach
Aristophanes’ Lysistrata) UA:
Heidenheimer Volksschauspiele auf der Großen
Naturbühne, Regie:
ppz; Arbeit an der Fernuniversität
Toscana, Italien; Aufenthalt auf
den Seychellen; sieben Monate bis
1985
In Nicaragua, Ausbildung von Schauspielern und Regisseuren im Volkskulturhaus
in Bluefields, Karibikküste,
im Auftrag des Kultusministers Ernesto
Cardenal; Unser Faust ,
Farce, Vlg. Autorenagentur, UA: Südtirol;
Abschiedslesetournee mit 29 Lesungen in 25 Städten in 35
Tagen, 7 x mit der
Reggaeband Imara, 7 x mit
dem Jazzbassisten Peter Kowald;
Erpressbar, Farce
über den Deutschen Herbst; ab 5.
November Jamaika;
1986
Heirat mit
Herlett Kennedy in Long Bay, Portland, Geburt der Tochter Djameela am
3.Dezember; Erwerb zweier Grundstücke, eines mit
heruntergekommenen Häuschen an
der Flanke eines Hügels, ca. 70 m vom Meer entfernt und 50 m
über diesem;
1987
Gründung des
Amateurtheaters PORTLAND
COMEDIANS;
1988
Inszenierung durch den stärksten
aller bisher gemessenen
Hurrikane, GILBERT, unmöglich gemacht; Fritz,
a German Hero, Schauspiel
für Menschen ab 14, UA: Schnawwl, Mannheim, wurde zum
Internationalen Treffen
für Kinder und Jugendtheater in München eingeladen;
nachgespielt vom
Landestheater Linz, 1989, diese Inszenierung wurde zu den
Österreichischen
Theatertagen eingeladen; schließlich führte das
„Keller“-Theater Fritz
in Köln 1991 auf;
1989 Der
Staat
ist eine mündelsichere Kapitalanlage, Hetze und
Aufsätze 1967 bis
1989, Karin Kramer
Verlag, Berlin;
1990 Die
Erpresser, eine böse Komödie, Karin Kramer
Verlag, Berlin: UA: grausig am
Wallgraben Theater in Freiburg/ Breisgau
1991
Übersetzung
des Romans Sieben Rote Sonntage von
Ramón José Sender, Rotpunkt Verlag,
Zürich
1992 Der
Meisterdieb, Kinderstück nach dem Märchen
der Gebrüder Grimm, Verlag
Autorenagentur, Berlin, als Ms.; Geburt des Sohnes Juan
Ramón; Fernsehessay von
J. Seidler, Freiheit und Glück, Peter-Paul
Zahls politischer Begriff von
Faulheit, a r t e TV;
1993
Bankrott des
Galgenberg Verlags in Hamburg macht das Erscheinen des ersten Bandes
einer
14-teiligen Serie über Jamaika, der Ruffneck Reggae Romane
unmöglich;
1994 Der
schöne Mann, Roman, (Band 1 der Serie), HC, Das Neue
Berlin; Nichts wie weg
(Bd. 2) HC, Das Neue
Berlin; Fritz,
a German HERO; Schauspiel über den
jungen Schiller, s.1988, Trotzdem Verlag,
Grafenau;
1995
GLAUSER
Preis FÜR DEN BESTEN DEUTSCHSPRACHIGEN KRIMINALROMAN im JAHRE
1994;
Teufelsdroge Cannabis (Bd.3), Roman, HC, Das Neue Berlin;
1996 Lauf
um
dein LEBEN; Roman, HC (Bd.4), Das Neue Berlin; Johann
Georg Elser, Ein
deutsches Drama, Kammerspielfassung, Trotzdem Verlag, Grafenau;
1997 Das
Ende
Deutschlands, der endgültige Roman zum Thema, Karin
Kramer Verlag, Berlin; Die
Glücklichen, Hardcover, Das Neue Berlin;
1998 Don
Juan
oder Der Retter der Frauen, Komödie, Trotzdem
Verlag, Grafenau, UA:
Heidenheimer Volksschauspiele, Regie: ppz; Tod der Mutter; Geheimnisse
der
karibischen Küche, Rotbuch Verlag, Hamburg;
1999 Ananzi
ist schuld, Gutenachtgeschichten aus Jamaika für
Kinder, ElefantenPress,
Berlin;
2000
Übersetzung
von Band 1 und 3 der Ruffneck Reggae Romane in’s Englische
mit den Dialogen in
lesefreundlichem Patois; neue Gedichte, deutsch, englisch, patois;
2001 Die
Glücklichen, Schelmenroman als Taschenbuch bei dtv,
München
2002 Der
Domraub, Schelmenroman bei dtv-Premium, München; Jamaica,
Sachbuch,
Reihe Länder, Beck Verlag,
München; Cannabis, la droga diabolica, Roman
(Bd.3.der Serie), Edizioni Socrates, Rom; AUSBÜRGERUNG
DURCH EINE BEAMTIN AN DER BOTSCHAFT IN KINGSTON, DIE DEN
SCHÖNEN SPITZNAMEN GESTAPOFRESSE HATTE.
J. FISCHER SETZT DIE BESTEN JURISTEN DES AA
AN DEN FALL, “ ES DEM ZAHL ZU ZEIGEN“.
ppz stellt Antrag ans Bundesverwaltungsamt,
ihn wieder einzubürgern; gleichzeitig klagt er beim
Verwaltungsgericht Berlin
gegen diese Sauerei (s. Artikel 16, Abs. 1 des GG!);
2003 Anancy
mek it, jamaikanische Gutenachtgeschichten für
kleinere Kinder als das
deutsche Buch, Erzählung englisch, Dialoge im Patois, LMH
Publishers, Kingston; Der Staat, Prosa aus Travens Totenschiff,
als Dublyrik mit
Trommler im Kumina-Stil; Dub Trafikkers, Kingston, und als Beitrag
für eine
Traven CD für NAWAO, Berlin, und den Karin Kramer Verlag;
Weiterarbeit am
nächsten, auf 600 Seiten geplanten Schelmenroman DER
GÖTTLICHE AUFSTAND;
2004
How THE GERMANS LIBERATED NAMIBIA; CD; Dublyrik mit
4
verschiedenen, chronologischen Texten und 4 verschiedenen Musiken; Dub
Trafikkers, Kingston, und NAWAO, Berlin; Aufenthalt im
Künstlerhaus Lukas durch
Ausbürgerung verunmöglicht; WIEDEREINBÜRGERUNG
DURCH DAS BUNDESVERWALTUNGSAMT; die Übergabe des Passes
zögert die deutsche
Botschaft bis zum Mai nächsten Jahres hinaus...;
2005 Im
Todestrakt, (5.Bd.der RURERO) im Fischer TB Verlag, Frankfurt
am Main; Kampfhähne,
(der 6. Bd.) kommt ein halbes Jahr später raus im Fischer
TB-Verlag;
2006
19. April,
das Verwaltungsgericht Berlin befindet:“ Der Passentzug war
rechtswidrig!“ Auf
der Suche nach einem anderen literarischen Agenten für das
besagte riesige
Projekt DER GÖTTLICHE AUFSTAND, planen ppz und Freunde in
Berlin, Kiel und
Wiesbaden eine erfolgreiche „Große
Wiedereinbürgerungslesetournee“ von Mitte
August bis zum 22. Oktober;
2007
der 3. Band
der Ruffneck Reggae Romane, Teufelsdroge Cannabis,
erscheint in der
Edition Köln, leicht bearbeitet, nun mit dem Titel Miss
Mary Huana heraus;
Weiterarbeit an deutschen, englischen und patois- Gedichten, darunter
das sehr
lange Gedicht zum 11. September: 9/11...what goes around...
das große “launching”
ist für den 11. September 2008
geplant im Red Bones Café, Kingston; die
Universität der Appalachen in
Boone, North Carolina, bot ppz an, zum Thema WE WANT
THE WORLD, AND WE WANT IT NOW! (
The worldwide social- and culturerevolutionary
movement of the 60es and the early 70es) vier
Monate lang, zusammen mit
einem dortigen Professor zu lehren, aber Bush’s GeStaPo, die Home
Security, verweigerte
das von der Uni beantragte A 1 Visum! Man
wollte „ all court-files“
sehen. Dabei wussten
diese Gangster, dass ppz diese gar nicht in die Hände kriegt
nach Auskunft des
Bundesjustizministeriums. Er kann sie nur in der deutschen Botschaft
„einsehen“, darf keine Kopien machen, dann werden
besagte Akten zerstört....
2008
Die CD „9/11...what goes around..."
ist
fertig und hat am 11. September ihr „launching“ im Red
Bones Café in
Kingston;
Darüber hinaus stellt ppz dann auch Plakate und
vergrößerte
Leserbriefe an jamaikanische Medien aus.
AUSZEICHNUNGEN/
PREISE/ STIPENDIEN
1968 -
2.Preis im Internationalen Kreuzberger Kurzgeschichtenfestival;
1976 - 12 Jahre Gesinnungshaft auf 3 Jahre Strafhaft durch das
Landgericht Düsseldorf;
1980 - Förderpreis der Freien und Hansestadt Bremen
für Die
Glücklichen;
1987 - Stipendium des Kultusministeriums Baden-Württemberg
für Fritz,
a German Hero
1989 - Stipendium des Kultusministeriums BW für Die
Erpresser;
1992 - Angebot, als Kandidat für den Posten des
Bürgermeisters in
Feldberg/ Mecklenburg anzutreten;
1993 - Angebot, Friedensrichter in Long Bay/Portland, Jamaica, zu
werden;
1995 - GLAUSER-PREIS für den besten deutschsprachigen
Kriminalromans im
Jahre 1994;
2001 - Stipendium des Kultusministeriums NRW für Der
Domraub;
2007 - Bushs GeStaPo, Home Security
genannt, verweigert ein Arbeitsvisum,
für mich
beantragt von der
Universität der Appalachen; im Jahre des Herrn 2008 hat diese
schwachsinnige
Behörde schon eine Liste von sage
und
schreibe einer Million (1 Mio)
„Terrorverdächtiger“...Ich antwortete
diesem
Bush-Pack mit einem um 1830 herum von Heinrich Heine geschriebenen
Gedicht, dass
sich an Studenten wendet:
YOU’LL
GET FOOD AND
EVEN BOOOZE
YOU ARE SMART AND ON
THE LEVEL
BUT DON’T LET SOME
FOREIGN DEVIL
TEMPT YOU TO EXTREMIST
VIEWS!
2007/
2008 macht
mich eine verheiratete, intelligente, hübsche Frau zu ihrem
Liebhaber ...
Stand:
August
2008
Verfasser:
Peter-Paul Zahl
BETTELBRIEF
Betr.: PETER-PAUL
ZAHL (ppz) IN
NOT!
Sehr
geehrte/r...................
NAWAO ist
ein gemeinnütziger Verein mit Filialen in Zürich,
Berlin, Paris, Bamako (Mali)
und war bisher erfolgreich in Sachen Kulturaustausch Westafrika. Wir in
Berlin
haben zudem das Programm des Berliner IRIE e.V. (Jamaica Respect In
Europe)
übernommen, das Aufbringen für Stipendien in Jamaika.
Aber wir haben mit dem
Kassettenvertrieb STECHAPFEL schon ab 1982 drei Kassetten mit Zahls
Lesungen
während der Knastzeit in den Verkehr gebracht, kennen ihn also
über 25 Jahre.
Bis zu seiner
Ausbürgerung durch eine neofaschistische Beamtin an der
Botschaft in Kingston
konnte ppz einigermaßen von seinen Einkünften durch
Vorschüsse, Lesereisen und
Vermietung seines Cottages in Jamaika leben. Die Ausbürgerung
brachte mit sich:
- die
Abmeldung seiner Adresse in Ratingen durch die
AUSLÄNDER-BEHÖRDE.(Nachdem J. Fischer
den Prozess 0:2 verlor, das
Bundesverwaltungsamt bürgerte ppz wieder ein, der Entzug des
Passes durch das
AA war „rechtswidrig“ so das VG Berlin), wurde dies
zurückgenommen;
- den
Rausschmiss aus der Künstlersozialkasse,
- niedrige
Einkünfte unter dem Minimum, das ein Autor verdienen muss, der
KSK, also der
Renten- und Krankenversicherung angehören zu dürfen.
Mithin ist
er im zarten Alter von 64 Jahren mitsamt seinem Sohn NICHT
KRANKENVERSICHERT.
Ab 2005 war
er NICHT FÄHIG, seine RENTENVERSICHERUNGSBEI-TRÄGE
(mtl. 146,25 EUR) ZAHLEN ZU
KÖNNEN, würde er diese bis zum 65. Lebensjahr
aufbringen können, erhielte er
lt. „Rentenauskunft“ der BfA vom 17.01.2005 die
STOLZE RENTE VON 497,65 Euro, wenn
nicht, nur 387,85 Euro ab
März 2009.
Der
Sozialfonds der VG Wort überwies dankenswerterweise
den Minimal-Arbeitgeberanteil“ von
1.096,87
EUR) etwa ¼ für 2005, der Rest für 2006.
Dieselbe
Summe musste ppz auftreiben, sie an die BfA für 2006
überweisen zu können.
Unterhalt
für seine 20-jährige Tochter Djameela, die an der
Universität der West Indies
in Kingston ihren Bachelor of Sciences gemacht hat, brauchte er ab Ende
Mai 07
nicht mehr zu zahlen; sein 15-jähriger Sohn Juan
Ramón, der aufs Gymnasium geht,
lebt seit seinem 3. Lebensjahr bei ihm.
PECH
MIT
VERLAGEN
Dem Verlag
DAS NEUE BERLIN ging nach dem 4.Band der Ruffneck Reggae Romane
„der Atem aus“,
weil das größtenteils
„ostalgische“ Programm dazu führte, dass
die Bücher kaum
in westdeutsche Buchläden kamen. Der Verlag hat
ppz’s Büchern eine (bis auf
Bd.4, da mit dem Grafiker verkracht) schöne Ausstattung
gegeben, mit dem Autor
gute und große Lesetourneen ermöglicht, zahlte
zunächst 10.000 DM, dann 5.000
DM Vorschuss und verkaufte im Grunde nur den preisgekrönten 1.
Bd., DER SCHÖNE
MANN sehr gut, den 3., TEUFELSDROGE CANNABIS gut.
Nach vielen
Jahren gelang es ppz, nicht seinem lit. Agenten, für die
nächsten zwei Bände
einen Verlag zu finden: Fischer Taschenbuch zahlte je 5.000 Euro
Vorschuss, tat
aber nichts für die Bücher: Keine Werbung, ppzs
Rezensentenliste wurde nicht,
wie versprochen, in „den Verteiler eingestrickt“,
die GROSSE
WIEDEREINBÜRGERUNGSLESETOURNEE 2006 wurde vom Autor und
Freunden in Berlin,
Kiel und Wiesbaden organisiert.
Seit
einiger Zeit arbeitet ppz an seinem nächsten GROSSEN Projekt,
dem Schelmenroman
DER GÖTTLICHE AUFSTAND. Sein lit. Agent, zutiefst in seinen
religiösen Gefühlen
getroffen (das Buch wendet sich nur gegen Fundamentalisten):“
Ein Machwerk!“
ppz holte eine zweite Beurteilung ein: Der Lektor bei Mohrbooks,
Berlin:“ Herr
Zahl, schreiben Sie lieber mal etwas wie Montesquieus
PERSERBRIEFE“...( Also
ein klarer Fall, wo ein Lehrer, Lektor oder Verleger den Autoren dazu
bringen
will, etwas zu verfassen, was er selbst nicht auf die Reihe bringt.).
Begeistert
war Gerd Haffmans:“ Ihr Angebot ehrt und beglückt
mich. Aber ich fürchte, Sie
liegen in meinem winzigen Partisanenprogramm bei 2001 einfach nicht
richtig.
Bedenken Sie: Sie sind mit Ihrem Werk dann aus dem Sortimentsbuchhandel
gekippt, der Verlag macht keinerlei Veranstaltungen, organisiert keine
Lesungen, ist nicht einmal auf der Buchmesse. Und Ihr Buch
könnte allerfrühestens
2008 erscheinen. (...) Sie aber brauchen einen furiosen Impresario wie
Michael
Krüger, Joachim Unseld, Alexander Fest, Nikolas Hansen oder
Egon Amman.
Birgit
Schmitz, Lektorat Kiepenheuer & Witsch, 29.11.’07:
„ Ein wahres Feuerwerk,
und den Gott Ananzi werde ich wohl nicht mehr vergessen (ich mag
Trickster-Figuren). Es ist nicht so, dass mir das Lesen keinen
Spaß gemacht
hat. Dafür geht es zu wild zu, und dafür ist das
Ausmaß der Geschichte auch zu
gewaltig.
Aber es ist
eindeutig kein Buch für uns. Ein solcher Roman passt nicht zu
Kiepenheuer &
Witsch. Unser literarisches Programm ist in gewisser Weise zu ernst
(vielleicht
täte ihm ein solcher Ausbruch auch mal gut? Aber das ist eine
andere Frage).“
Dies schrieb sie, nachdem das Manuskript des I. Buches etwa 7 Monate
dort
herumlag! Was ein Erscheinen 2008 unmöglich machte.
Nachdem
seine Kinder aus
erster Ehe ihrer
„Oma ihr klein’
Häuschen“
Ende
März verkauften,
hat ppz auch
keine Adresse in
Deutschland mehr.
Vom Kramer
Verlag erhielt er 5,45 Euro für 2007; die Vorschüsse
von Fischer und der
Edition Köln sind noch nicht durch Verkäufe
abgegolten. Von Miss Mary Huana,
im August 2007 erschienen, wurden
nur 145 Exemplare verkauft.
Also hat PPZ keine Tantiemen im Jahre 2008 zu
erwarten. Daher ist
er völlig pleite!
Sein Rose
Hill Cottage hat vom Jahre 2000 an nur in einem Jahr guten Gewinn
gemacht. Sehr
nah am Meer muss es „wie ein Boot“ gewartet werden;
Hurrikane und Einbrüche
verlangten Reparaturen und Befestigungen des
Ferienhäuschens. Er zahlte
nur 2 ½ % Erziehungssteuer und 11 Euro Landsteuer pro Jahr.
Die
Lebenshaltungskosten sind ebenso hoch wie in Deutschland. Also
braucht er etwa
1.300 Euro
pro Monat.
Und
hier
kommen wir von NAWAO e.V. ins Spiel. Wir bitten Sie um
monatliche Spenden, die steuerabzugsfähig sind.
Dafür, dass alles seine
Richtigkeit hat, verbürgt der Autor, Anwalt und Notar (im
Ruhestand in Worpswede) Heinrich
Hannover.
Konto
von NAWAO Kulturaustauschprojekte und Beratung e.V. Deutsche Bank, BLZ
100 700
24, Ktonr.:7663073.
Jedes
Jahr werden wir darlegen, dass die
Spenden für ihren Zweck verwendet worden sind. Kommt PPZ
wieder auf die Beine,
werden wir Sie benachrichtigen, ob wir eventuelle
Überschüsse für den
Kulturaustausch (Autoren, Dichter, Theaterstücke Jamaika /
Deutschland)
verwenden sollen oder können.
Nun setzt PPZ
große
Hoffnungen in seinen neuen, auf ca. 600 Seiten angelegten
Schelmenroman. Das I.
Buch (300 S.) das IM HIMMEL spielt, ist seit einiger Zeit fertig; hat
er einen
Verlagsvertrag und einen guten Vorschuss erhalten, macht er sich an das
II. (IM
TOTENREICH) und das III. (AUF ERDEN), so dass dieser sehr freche Roman
2009
erscheinen könnte.
Aber
in den 2002 erschienenen Roman
DER DOMRAUB hatte er auch große Hoffnungen gesetzt. Schon
nach der Buchmesse in
Leipzig war die erste Auflage verkauft, die Kritiken waren zumeist sehr
gut,
die Pressefrau bei dtv tat einen fantastischen Job; eine
Taschenbuchausgabe mit
einem von ppz gestalteten Titelbild wurde vom Verleger Balk
versprochen, ein
Hörbuch sollte gemacht werden; ein Vertrag mit einer guten
österreichischen
Filmfirma war unterschrieben (Regie: Pepe Dankwarth) und platzte dann
an der
Finanzierung...Schließlich distanzierte sich der Cheflektor
von dtv von dem
Buch (er hatte seine Doktorarbeit über Doderer gemacht und
nicht die geringste
Ahnung von Schelmenromanen).
Ein
Manuskript des 2. Bandes seiner Ananzi-Geschichten ging an eine
Literaturagentur, dazu ein Roman für Jugendliche
zwischen 14 und 114, ENTFÜHRT! der
7. Band der Ruffneck Reggae
Romane, HALLO, MAMA
AFRIKA, scheitert
z. Zt. an
einem Schreibblock. Geplant sind für die Zukunft ein
Theaterstück cum Roman
über eine 3-tägige Räterepublik im Jahre
1920, DER KIRSCHENKRIEG (von
drei junge Frauen angeleiert) im Brenztal in der Schwäbischen
Alb, und eine
Komödie über den berühmtesten /
berüchtigsten Dichter der Renaissance, Pietro
Aretino .......
Zur
Verfügung gestellt von: Peter-Paul
Zahl
Fassung: August
2008
Nachsatz: Peter-Paul Zahl ist am 24.01.2011 im Krankenhaus von Port Antonio an einem Krebsleiden verstorben.
Reggaestory
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