|
|
RAZOOF
13.11.2013 - JAHLIYA SOUND - RECORD RELEASE

|
|
Razoof perfektioniert seinen globalen Sound und
kehrt mit dem sechsten Album „Jahliya Sound“
deutlich hörbar zu seinen Reggae-Wurzeln zurück.
Mit den internationalen Gast-Sängern erfüllt er sich
einige Träume. Vocal-Features kommen von
Reggae-Schwergewichten wie Luciano, Mykal Rose, Cornel Campbell,
Naptali, Lutan Fyah, Lone Ranger, Don Abi, Jaqee, Sebastian Sturm,
Dactah Chando und Pa Bobo Jobateh. |
Mit "Jahliya Sound" schließt sich für den
Kölner
Schlagzeuger, DJ & Produzenten Razoof
alias Uwe Lehr
ein
ausgesprochen großer und wichtiger Kreis. Nach fünf
Solo-Alben – durchweg von globaler Elektronik aller Arten
inspiriert – kehrt Razoof deutlich hörbar zu seinen
Reggae-Wurzeln zurück. Wobei "Wurzeln" durchaus
wörtlich
gemeint ist, denn seine erste musikalische Liebe zu Schulzeiten war
Roots-Reggae. Aber zurück in die Jetzt-Zeit. Entstanden ist
"Jahliya Sound" in Deutschland, Gambia und Jamaika. Während
einer
Reise nach Westafrika 2012 entwickelte Razoof die Grundideen,
beeinflusst von der stark reggae-infizierten gambischen Musikszene.
Ausgearbeitet wurden die Tracks dann größtenteils in
Köln. Mit dabei langjährige Weggefährten wie
der Bassist
und Keyboarder Hannes Vesper
(Lee Perry, Nosliw, Charlie Chaplin) und
Gitarrist Manugazou
(Maxim, Delle, Police in Dub).
Auf
der Suche nach Sängern wurde Razoof in Jamaika
und Europa aktiv, erfüllte sich dabei den einen oder anderen
Traum. Reggae-Schwergewichte wie Luciano,
Naptali,
Lutan Fyah,
der Ex-Black Uhuru Frontmann (und allererster Reggae-Grammygewinner) Mykal Roze sowie die
jamaikanische Legende Cornel
Campbell (Studio One/Rhythm & Sound) und der
"Toaster" der allerersten Stunde, Lone
Ranger repräsentieren Jamaika. Razoofs
langjähriger Weggefährte Don Abi, die aus
Uganda stammende und in Berlin lebende Jaqee und Sebastian Sturm
wurden in Deutschland Teil des großen Ganzen, Spanien
entsandte seinen derzeit wohl begabtesten Reggae-Botschafter Dactah Chando
– und aus Gambia ist Kora-Meister Pa Bobo Jobarteh mit
an Bord.
Das
Wort Jahliya ist eine Melange aus der Rasta-Bezeichnung
Jah (für Gott) und Jaliyaa, der westafrikanischen
Musikerkaste, welche die musikalische Tradition von Generation zu
Generation weitergibt und der auch Kora-Meister Pa Bobo Jobarteh
angehört.
Auch wenn Razoof auf seinen Alben mit verschiedensten elektronischen
Spielarten von Downtempo bis House experimentiert hat, liegen seine
musikalischen Wurzeln im Reggae. Zu Beginn der 90er Jahre war er fester
Bestandteil der damals aufkommenden Reggae-Szene in Köln. Als
einer der ersten legte er wöchentlich Reggae, Dub und
Dancehall auf. Außerdem spielte Razoof in verschiedenen
Reggae-Formationen als Schlagzeuger, bei denen auch Kollegen wie Don
Abi, Gentleman, Patrice, und Ade Bantu mit auf der Bühne
standen. Seit 1994 ist Razoof ebenfalls Mitglied des Kölner
DJ/Producerkollektivs Solar Moon. Als einer der ersten kombinierte
Razoof Reggae und House auf Albumlänge ("Montego Bay", Nesta
2002) arbeitete auf den folgenden Alben mit Musikern aus Frankreich,
Spanien, Nigeria, Australien, Italien, Indien, Ungarn und den USA
zusammen.
Zwischen Köln, Gambia und Jamaika entstand nun das neue Album
"Jahliya Sound", auf dem Razoof seinen globalen Sound perfektioniert
– mit einer tiefen Verneigung vor seiner großen
Liebe: dem Reggae. Jahliya Sound eben.
Tracklistening:
1. Keep The Faith
feat. Naptali
2.
Do The Best You Can feat. Luciano
3.
Life Is A Journey feat. Jaqee
4.
Tengo Que Vivir feat. Dactah Chando
5.
No Man Stands Alone feat. Cornel Campbell
& Lone Ranger
6.
Take Me To The Roots feat. Sebastian Sturm
7.
When You Say feat. Stikki Tantafari
8.
Free Up Di People feat. Cornel Campbell |
9. Birdsong feat.
Mykal Rose
10.
You Say This feat. Lutan Fyah
11.
Be One feat. Don Abi
12.
Jaliyaa feat. Pa Bobo Jobarteh
13.
Keep The Faith (Version)
14.
No Man Stands Alone (Version)
15.
Take Me To The Roots (Version)
16.
Free Up Di People (Version) |

RAZOOF
über...
den
Namen Razoof:
Zu Schulzeiten rannte ich immer mit einer grün-gelb-roten
Mütze rum, die mir meine Mutter gestrickt hatte. Ich hatte
sogar ein Mofa in den gleichen Farben. Dazu trug ich meist einen
Radiorecorder bei mir, auf dem Bob Marley, Peter Tosh, Black Uhuru und
Steel Pulse liefen. Folglich nannten mich bald die Jungs aus der
Oberstufe "Rasta". Das gefiel mir und ich setze Ras vor meinen Vornamen
Uwe. Das ging soweit, dass ich Ras-Uwe sogar in meinen ersten
Personalausweis eintragen ließ. Meine Begründung,
dass es sich dabei um einen äthiopischen Adelstitel handle,
reichte damals als Begründung vollkommen aus. Einige Jahre
später war ich mit meiner ersten Band "Lost in Mekka" im
Studio. Unser Produzent war damals Alex Parche, Gitarrist der Zeltinger
Band. Er und unser Sänger unterhielten sich den ganzen Tag in
breitestem Kölsch. So wurde schnell aus Ras und Uwe Rasuf. Als
ich 2000 meine ersten Solo-Platten veröffentlichte
änderte ich dann die Schreibweise in Razoof.
die
Anfänge, Reggae in den 90ern:
Ich legte Anfang der 90er in einer kleinen Bar in Köln Reggae
und Dub auf. Dort trafen sich dann donnerstags die Offbeat-Liebhaber
wie beispielsweise Ingo vom Pow Pow Movement und wir hörten
uns die neusten Scheiben an. Das war damals noch eine sehr kleine
Szene. Ein weiterer Treffpunkt war der Plattenladen Music Works. Dessen
Inhaber Gerd Gummersbach vermittelte mich damals als Drummer an die
Killin Riddim Section. Die Sänger hießen Don Abi und
Gentleman und wir spielten in Köln und Umland vor meist nicht
mehr als 50 Leuten. Später gründete ich mit Don Abi
zusammen die High Voltage Band, mit der wir auch Patrice bei einem
seiner ersten Band-Gigs featureten. Zu der Zeit galten heimische
Reggae-Bands noch als zweite Wahl und wenn man Glück hatte
durfte man bei einem Festival zum Einlass spielen. Niemand
hätte damals geglaubt, dass deutsche Artists dort
später mal als Headliner auftreten würden.
Gambia:
Ich war Anfang der 90er bereits in Senegal und Gambia unterwegs. Mich
faszinierte damals die Musik von Youssou N'Dour, Baaba Maal und anderen
Künstlern aus der Gegend. Ende 2011 steckte ich in einer
persönlichen und musikalischen Krise. Ich brauchte eine
Veränderung und da kam mir wieder Gambia in den Sinn. Schon
nach ein paar Tagen in Bakau wusste ich, dass es die richtige
Entscheidung war. Ich hatte mein kleines Laptop-Studio dabei und
sammelte erste Ideen. Der Rest kam dann in Deutschland und Jamaika dazu.

die
Albumproduktion:
Das meiste habe ich in meiner Heimatstadt Köln aufgenommen.
Ich habe einen Stamm an Musikern mit denen ich schon seit vielen Jahren
zusammen arbeite. Einige davon haben auch ihre Wurzeln im Reggae.
Hannes Vesper spielte schon mit Lee Perry und Charlie Chaplin zusammen,
war später in der Band von Nosliw aktiv. Manugazou war als
Gitarrist mit Delle, Police in Dub und Zoe unterwegs, spielt derzeit in
der Band von Maxim. Dazu kamen langjährige
Weggefährten wie Easy Rhodes am Piano und Bernd Keul am Bass.
Erdal Tosun hat die Bläser eingespielt. Bei der finalen
Produktion haben mir meine Freunde Axel Erbsbtößer
und Emanuel Geller geholfen, die man auch als Dubhouse-Duo "Salz" kennt
und die auf all meinen Alben mitgewirkt haben.
die
Sänger:
Hier habe ich mir einen Traum erfüllt und einige meiner
Lieblings-Reggae-Sänger für das Projekt gewinnen
können. Mykal Rose, der ja schon in den 80ern bei Black Uhuru
gesungen hat und der erste Reggae Sänger war, der einen Grammy
gewonnen hat. Dazu einer der besten Stimmen Jamaikas: Luciano. Mit
Cornel Campbell und Lone Ranger sind außerdem zwei wahre
Reggae Legenden mit an Bord. Dazu kamen zwei meiner Favoriten Lutan
Fyah und Naptali. Meine heimischen Kollegen Don Abi und Sebastian Sturm
waren ja auch schon bei meinen vorherigen Produktionen dabei. Dazu
kamen die aus Uganda stammende Wahl-Berlinerin Jaqee, der aus Teneriffa
stammende Reggae-Afficionado Dactah Chando und der gambische
Kora-Meister Pa Bobo Jobarteh.
der
Jahliya Sound:
Natürlich steht der Roots-Reggae-Sound im Mittelpunkt des
Albums, aber ich habe auch andere Genres mit einfließen
lassen, die auch schon bei meinen vorherigen Produktionen eine Rolle
gespielt haben. Soul, Hip-Hop, indische Sounds und elektronische
House-Vibes. Mit Jaliyaa habe ich außerdem einen klassischen
westafrikanischen Mandinka-Song mit auf dem Album bei dem Pa Bobo
Jobarteh die Kora spielt, eine Art afrikanische Harfe.

RECORD
RELEASE PARTY - 29.11.2013
Freitag, den 29.11.2013
ab 21:00 im Nachtschwärmer / Köln
Neusser Str. 311 (Haltestelle Florastrasse) Köln-Nippes
Dub-Live-Show ab 22 Uhr
Don Abi – Vocals
Dr. Green – Turntables, Electronics & Dubs
Erdal Tosun – Saxophone, Oud, Percussion
Razoof – Drums
Danach: Reggae, Dub & Electronic Grooves mit DJ Razoof und
Gästen
Pressekontakt:
Dieter Schienhammer
ballyhoo media
PROMOTION / PUBLIC RELATION
spanische allee 108 - 14129 berlin - tel
030-66307390 -
ds@ballyhoomedia.de
Unterstützt und nachbearbeitet von: www.reggaestory.de
|
Zurück
|
|
|