Sonntag
– 03.08.2014
Als wir endlich im Zelt liegen, ist es nicht mehr weit bis zum
Sonnenaufgang. So wird es wieder einmal reichlich spät am
„Morgen“ ehe wir wieder richtig auf Sendung sind.
Der Sonntag hat immer den schwierigsten Start bzw. ist der Tag mit der
kürzesten Vorbereitungs- und Entspannungszeit. Leider geht es
heute auch noch eine Stunde früher auf den Bühnen
los. Wir schaffen es nicht rechtzeitig am Start zu sein.
Zu
unserem Leidwesen trifft es genau wie die letzten zwei Jahre
ausgerechnet Ray
Darwin, den wir somit erneut verpassen. Peinlich,
Peinlich. Kann man ihm denn nicht einmal eine spätere
Startposition geben?
Da wir nun den Start um 12:00 Uhr sowieso nicht mehr schaffen,
können wir uns jetzt wieder Zeit lassen. Weil wir erst
kürzlich vom 8 Jahre
ReggaeInBerlin.de Festival berichtet haben, können
wir ja den Programmpunkt der Grooving Smokers durchaus verschmerzen. |

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So kommen wir erst auf´s Gelände, als der zweite
Programmpunkt schon weit vorangeschritten ist.

Goldi,
D-Flame, Lou Large und Ganjaman
Gerade läuft die Verlosung von Help Jamaica e. V.
mit zahlreichen attraktiven Preisen. Jeder kennt das Projekt, und wer
nach dem Festival auch noch helfen will, kann sich jederzeit zu den
verschiedenen Möglichkeiten auf der Website des Vereins informieren.



Kai Eckold
(Help Jamaica e.V.) und D-Flame bei der Verlosung
Auf der rechten Bühne richtet sich inzwischen The Magic Touch
ein, die für Saralène als Backing Band spielen
werden.
Sarah
Huber, alias Saralène, wurde
1983 geboren und kommt aus Berlin. Die vielseitige Sängerin
ist in den letzten Jahren besonders als Backgroundsängerin bei
Ganjaman & The Oceans 6 auf den großen Reggae
Festivals in Deutschland, sowie bei Auftritten von The Magic Touch zu
sehen gewesen. Inzwischen hat sie allerhand eigenes Material am Start,
dass man langsam auf ein Album von Saralène hoffen
könnte.
Weitere Infos zu ihr gibt es in einem Interview
vom 02.05.2014 bei reggaestory.de. |

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Live
Video:
Saralène - 1/7 - Sleeping Trees
Live
Video:
Saralène - 2/7 - Danke
Saralène singt in Deutsch und in Englisch und tritt
heute barfuß auf.



Wer The Magic Touch schon einmal gehört hat, zum Beispiel mit
Stars wie Pat Kelly, Bitty McLean oder anderen, wird schon vorher
gewusst haben, welchen perfekten Sound die Band hier abliefern wird.
Besonders im Bereich des Roots bis Early Reggae und des Rocksteady,
gehört die Band einfach mit zu den besten des Landes. Am
24.10.2014 ist The Magic Touch übrigens wieder mit Bitty
McLean im Berliner Lido
zu sehen.
Live
Video:
Saralène - 3/7 - It´s A Shame
Live
Video:
Saralène - 4/7 - Mama Nature


Saralène hat mit Spruddy One
aus Hamburg, auch noch einen Gast mitgebracht. Auf dessen kommenden
Album wird sie auch mit einem gemeinsamen Song vertreten sein.
Live
Video:
Saralène & Spruddy One - 5/7 -
Thunderstorm



Live
Video:
Saralène - 6/7 - Be Strong


Wenn das nicht überzeugt hat? Ich bin mir sicher, dass wir von
Saralène in Zukunft noch Einiges zu hören bekommen.
Hier noch der letzte Tune der Show.
Live
Video:
Saralène - 7/7 - Forever

Weiter geht es nebenan mit Jah
Bouks und der House of Riddim Band.
| Worin
Gerol Shaw, alias Boukie oder Jah Bouks, wurde in Winchester, im Parish
St. Thomas, Jamaica, geboren. Seine musikalische Laufbahn begann er mit
12 Jahren. Er zog nach Portmore und begann mit Bühnenshows
rund um seine Gemeinde. Bis zum Jahr 2013 blieb er jedoch nahezu
unbekannt. Dann kam am 12.09.2013 seine Debut-Single
„Angola“
heraus. Sie schlug ein wie eine Bombe und zog Jah Bouks schlagartig aus
seiner Unbekanntheit heraus. Inzwischen gibt es weitere gute Tunes, und
Jah Bouks ist auf den internationalen Bühnen angekommen. |

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Jah Bouks setzt wie Kabaka Pyramid, auf zahlreiche ägyptische
Symbole, unter anderem die Pyramiden und das Ankh. Das Ankh ist
teilweise mit dem Schriftzug „Angola“ versehen.
Lang lebe Angola! Wenn er seinen gleichnamigen Hit-Tune meint, hat er
ganz sicher recht. Was das Land betrifft, kann man es sich
wünschen, der gegenwärtigen Politik sicher nicht.
Zwei riesige Ringe zieren seine Hände. Einer
besteht aus einer rot-gelb-grünen Pyramide, und der
andere trägt seinen Künstlernamen Jah Bouks.
Live
Video: Jah
Bouks - 1/4 - Cry Fi Di Youths





Live
Video: Jah
Bouks - 2/4 - No Slave


Abdelali
Mourid - House of Riddim Band
Live
Video: Jah
Bouks - 3/4 - Mi Nah Go A Jail + Equal Rights &
Justice



Und nun natürlich auch noch Angola, dass Jah Bouks etwas
zerpflückt, indem er einen vorzeitigen Bühnenabgang
einbaut. Das darf natürlich nicht wahr sein, und so
geht´s nach einem kurzen Aussetzer von Boukie wieder weiter.
Live
Video: Jah
Bouks - 4/4 - Angola
Dann wieder Rechtsschwenk zu Raging
Fyah, die in den letzten drei
Jahren meines Erachtens zu sehr verheizt wurden und werden. Zu viele
Wiederholungen in kurzer Zeit, fast zeitgleich auf mehreren Festivals
und zusätzlich diverse Clubauftritte, sind sicher nicht nur
von Vorteil. Es wäre schade um diese super Band, wenn bei den
Fans Ermüdungserscheinungen entstehen würden.
Die
Gründung von Raging Fyah erfolgte im
Jahr 2006 und setzte sich letztendlich aus 6 Mitgliedern zusammen. Das
sind: Delroy "Pele" Hamilton (Bass Guitar/Singer),
Courtland "Gizmo" White (Guitar/Singer), Anthony "Toni" Watson
(Drums/Singer), Kumar Bent (Lead Singer/Guitar), Mahlon Moving
(Engineer/Singer) und Demar "Kojo" Gayle (Keyboarder). Einen Bandleader
gibt es nicht, alle fungieren als gleichberechtigte Partner
und ziehen dadurch umso kräftiger an einem Strang. Aktuell hat
jedoch Mahlon Moving die Truppe verlassen und bei den No Maddz
angeklopft.
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Dafür hat die Band heute einen zweiten Keyboarder mit am
Start, mit dessen Name ich momentan nicht dienen kann.

Das
Ergebnis ihrer Arbeit ist wegweisend. Sehr eindrucksvoll bringen sie
mit ihrem 2011er Debutalbum „Judgement
Day: Music For The Rebels“ auf den Punkt,
was Raging Fyah von modernen Roots Reggae versteht. Nach der im April
diesen Jahres veröffentlichten EP „Boarding
Pass“, folgte erst kürzlich am 17. Juni 2014 ihr
neues Album „Destiny“.
Live
Video:
Raging Fyah - 1/3 - Step Outa Babylon





Live
Video:
Raging Fyah - 2/3 - Irie Vibe + Music Isn´t Biased






Und nun „Judgement Day“, das Stück mit
den Fallen für voreilige Videofilmer.
Live
Video:
Raging Fyah - 3/3 - Judgement Day

Nun wieder Linksschwenk, und zurück in alte Zeiten mit Errol
Dunkley.
Errol
Dunkley kam 1951 im Westteil von Kingston, Jamaica, zur Welt. Seine
musikalische Laufbahn begann zwischen dem 11. und 14. Lebensjahr (Hier
streiten sich wieder einmal die Chronisten.), als er seine ersten
Singles aufnahm. Gemeinsam mit Junior English, mit dem er
regelmäßig Singing Sessions abhielt, stellten sie
ihr Können dem legendären Prince Buster vor. Dieser
war von den beiden sofort begeistert, dass er mit ihnen die
Tunes „Face Gone“ und „My
Queen“
aufnahm. Die Zusammenarbeit mit Junior English konnte leider nicht
fortgesetzt werden,
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weil seine Eltern mit ihm nach England auswanderten. Später
heuerte Errol Dunkley bei Joe Gibbs an, bei dem er unter anderen mit
„You´re Gonna Need Me“, einen seiner
ersten Hits landete. Sein bisher größter
Erfolg ist jedoch seine 1979er Cover-Version von John Holts 1972er
„OK Fred“. Über die Jahre nahm Errol
Dunkley zahlreiche Alben und eine schier unüberschaubare Zahl
von Singles auf. Hier ein Überblick.
Wir freuen uns, diesen Mann endlich einmal live erleben zu
können.
Live
Video:
Errol Dunkley - 1/7 - Darling Ooh


Live
Video:
Errol Dunkley - 2/7 - Created By The Father
Live
Video:
Errol Dunkley - 3/7 - You Never Know



Live
Video:
Errol Dunkley - 4/7 - But You´re Gonna Need Me
Errol Dunkley spielt einen Hit nach dem anderen. Immer wieder
möchte er von der Massive wissen, welchen Song er denn noch
singen soll. Immerhin ist ja die zur Verfügung stehende
Auswahl riesig. Trotzdem fällt der Massive außer
„OK Fred“ nicht wirklich etwas ein. „Ihr
werdet das noch hören.“, lenkt Errol immer wieder ab
und möchte andere Vorschläge wissen. Leider ohne
Ergebnis. Wir haben eben alle noch viel nachzuholen und bekommen hier
ein Aha-Erlebnis nach dem anderen präsentiert. Denn
schließlich hat die Stücke jeder schon einmal
gehört.


Live
Video:
Errol Dunkley - 5/7 - A Little Way Different
Live
Video:
Errol Dunkley - 6/7 - Down By The Riverside

Dann ist es schließlich und leider so weit - Errol
präsentiert nun mit „OK Fred“, sein
letztes
und
bekanntestes Stück der Show.
Live
Video:
Errol Dunkley - 7/7 - OK Fred
Das war doch der Hammer, oder!?
Hinter der Bühne bereitet sich inzwischen Lady Saw
für ihren Auftritt vor. Errol Dunkley gibt ein
Interview und erfüllt Fotowünsche der anwesenden
Fotografen.


Lady Saw vor
ihrem Auftritt hinter der Bühne



Errol
Dunkley backstage und unterwegs zum Presseraum
Für unseren kurzen Autogrammwunsch haben wir wieder einmal zu
lange gewartet. Auf Ansage des Interviewmanagements des Festivals,
müssen wir nun extra deswegen mit in den Presseraum. Na gut,
dann eben keine Lady Saw auf der Bühne. Unterwegs wird Errol
Dunkley natürlich von den Fans erkannt und posiert
für einige Fotos.
Der Presseraum ist noch nicht frei. Momentan werden noch Kumar und Pele
von Raging Fyah in Anspruch genommen. Es muss noch vor der Tür
gewartet werden. Wir sind so frei und illegal, und nutzen die Zeit mit
Errol
Dunkley. So können wir später den Pressraum allein
den
Interviewern überlassen.

Schließlich sind Kumar und Pele fertig und tauschen die
Plätze mit Errol. So kommen wir gleich zur nächsten
Werbepause für „Moa
Fire II“ von Da Sandwichmaker,
denn Raging Fyah ist ebenfalls mit einem Beitrag im neuen Kochbuch
vertreten.

Delroy
"Pele" Hamilton und Kumar Bent, von Raging Fyah, mit ihrem Rezept in
Moa Fire II.
Nun aber so schnell wie möglich zurück zu den
Bühnen. Wir haben sogar noch Glück und erwischen den
letzten Zipfel von Lady Saws Show.
| Marion
Hall, alias Lady
Saw,
ist am 12. Juli 1972 in Galina, St. Mary,
Jamaica, zur Welt gekommen. Mit 15 Jahren stand sie zum ersten Mal auf
der Bühne und machte sich in den Folgejahren einen Namen als
Sängerin. Um ein größeres Publikum zu
erreichen ging sie später nach Kingston und arbeitete mit
einem Soundsystem namens Romantics zusammen. In Anlehnung an
den
Sänger Tenor Saw, an dessen Stil ihr Gesang erinnerte, wurde
ihr bald darauf der Künstlername Lady Saw
gegeben. Seit
den
80er Jahren hat sie unzählige Singles veröffentlicht.
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Die ersten Alben folgten in den 90ern und 1998 mit
„Raw“, bereits ihre erste „Best
Of“. Sie ist bekannt
für anzügliche Texte und spricht gerne aus, was sich
andere Frauen nicht trauen. Kurz und knapp bezeichnet sie selbst
große Teile ihres musikalischen Angebotes mit
„Pussy Tunes“. Ihr letztes Album „My
Way“ ist vom 07. September 2010. Für
November diesen
Jahres ist mit „Alter Ego“ eine
Neuveröffentlichung angekündigt.


Lady Saw hat seit vorhin eine mächtige Verwandlung
durchgemacht. Der Dancehall-Queen sind inzwischen die langen Haare
„ausgefallen“ und liegen am Bühnenrand. So
kann man die Leute veräppeln.



Nach der Show ist die Rückkehr zur langen Haartracht ihre
erste Amtshandlung. Frisch gestylt posiert Lady Saw hinter der
Bühne für diverse Fotowünsche.

Inzwischen hat auf der Nachbarbühne das Programm von Mad Cobra
begonnen. Nach der Running Order hat er seinen Auftritt mit Lady Saw
getauscht. Ewart Everton Brown, alias Mad Cobra, ist ein jamaikanischer
Reggae- und Dancehalldeejay, der seine größten
Erfolge in 1990er Jahren feierte. Zuletzt war er 2010 auf dem Reggae
Jam und hatte damit auch seinen ersten Deutschlandauftritt. Mad Cobra
opfern wir unserer weiteren Tagesplanung. Wir legen eine Pause ein und
beschäftigen uns unter anderem mit Jah Bouks und dem
legendären Musiker- und Produzenten-Duo Mafia & Fluxy.


Jah Bouks
mit seiner Mutter und Managerin Patricia Panton, die wir schon im Jahr
2008 während einer Jamaica
Reise im Haus von Jamaica Papa Curvin getroffen hatten. Nach all den
Jahren hat sie uns tatsächlich zwischen all den
Festivalbesuchern wiedererkannt und angesprochen.


Mafia
& Fluxy


Keishera
Die nächste
Werbepause für „Moa
Fire II“ von Da Sandwichmaker,
können wir auch gleich noch einschieben. Dieses Mal mit
Anthony "Toni" Watson von Raging Fyah.

Anthony
"Toni" Watson von Raging Fyah mit Moa Fire II (Im Hintergrund Likkle
Lion)

Toni Watson,
Roughhouse, Keishera, Jah Child, Fantan Mojah, ...

Dre Island
und Addis Pablo
Ja, es dauert schon eine ganze Weile, bis wir uns zum Imbiss
durchgearbeitet haben. So lange, dass schließlich kaum noch
Zeit bis zum nächsten Auftritt übrig bleibt. Den
dürfen wir natürlich um keinen Preis verpassen. Denn
nun kommt The
Messenjah!
| Jephter
Washington McClymont, alias Luciano,
wurde am 20.10.1964 in Davey Town, Jamaica, geboren. Seine musikalische
Laufbahn
begann er
recht spät, wenn man seine Aktivitäten im Kirchenchor
aus Kindertagen nicht
mitzählt. Mit 28 Jahren zog er nach Kingston und machte dort
die ersten
Musikaufnahmen. Seine erste Single „Ebony And
Ivory“ kam im selben Jahr heraus. Anfangs
trat er noch als „Stepper
John“ auf. Erst später wandelte sich sein
Künstlername über Luciana zu Luciano.
Der Name bezieht sich auf den berüchtigten Mafia Boss Lucky
Luciano. |

|
„Stepper John“
bekam ihn von seinem damaligen
Mentor Homer Harris. Für den Menschen und Künstler
Luciano eigentlich völlig
unpassend, da er vom Beginn seiner Karriere an Bad- und Gun-Lyrics
grundsätzlich ablehnte.
Live
Video:
Luciano - 1/5 - Give Praise + He Is My Friend - Zur Freude der Fans
steigt Luciano gleich zu Beginn in den Fotograben, zum ausgiebigen
Händeschütteln.

Sein Durchbruch erfolgte bereits
ein Jahr später in 1993, als er mit Fatis Burrell mehrere
Hit-Singles aufnahm. Aus
dieser
Zusammenarbeit stammt auch Lucianos erstes Solo-Album „Moving
Out“ und das
Album „Messenger“. Letzteres ist auch
dafür verantwortlich, dass Luciano später
überall als „The Messenjah“ bekannt wird.
Inzwischen hat Lucianos Discography
eine beachtliche Länge erreicht. Rund 50 Alben und einige
Compilations lassen einen fast den Überblick verlieren. Mit
dem für August angekündigten neuen Album
„Searching“
bringt er allein in 2014 schon die dritte Scheibe auf den Markt. Er
zählt seit vielen
Jahren zu den besten
Roots & Culture Vertretern, die Jamaica zu bieten hat.


Live
Video:
Luciano - 2/5 - Never Give Up My Pride


Einer seiner Show-Höhepunkte ist nach wie vor „The
Messenger“.
Dazu gehört natürlich auch noch ein Flickflack, der
gleich seine Selassie-Kette davonfliegen lässt. Das soll aber
nicht der einzige Flickflack bleiben. Er nutzt dafür selbst
den schmalen Laufsteg, der neu zwischen den beiden Bühnen
montiert worden ist. Ich glaube, ich würde mir den Hals
brechen.
Live
Video:
Luciano - 3/5 - ... + The Messenger




Und nun folgt der nächste Flickflack. Wieder fliegt seine
Kette im hohen Bogen davon und landet auf der Nachbarbühne.
Live
Video:
Luciano - 4/5 - Your World And Mine + ...



Live
Video:
Luciano - 5/5 - ... + Go Marching In
Eine fantastische Show! Luciano ist immer wieder ein Erlebnis. Gleich
morgen würde ich noch einmal hingehen. Beim
Bühnenabgang wird Luciano sofort von einem Pulk Leuten umringt
und „entführt“. Schauen wir auch einmal
nach, was es so im Backstage an Neuigkeiten gibt. Luciano ist uns zwar
schon wieder einmal entwischt, aber dafür gibt es eine Reihe
anderer Treffen.

Roughhouse
& Commander
Messiah
Midnite ist auch schon eingetroffen, und lädt uns gerne in ihr
Vorbereitungszelt ein. Unsere kleine Fotoschau ist eine willkommene
Abwechslung für die Band, bevor sie schweigend in tiefe
Meditation verfällt.




Midnite backstage

Jah Bouks
& Lady Saw

Schließlich kommt auch noch Ky-Mani Marley dazu, der sich
hervorragend gelaunt einer ausgedehnten Foto-Session stellt.
Da können wir
natürlich noch nicht zum Auftritt von I-Octane gehen, der sich
zum Glück sowieso etwas verspätet.





Ky-Mani
Marley backstage
Schauen wir nun bei I-Octane vorbei.
| Der
jamaikanische Reggae und Dancehall Sänger I-Octane,
bürgerlich Byiome Muir, wurde am 29.04.1984 geboren. Seine
ersten Musikaufnahmen machte er bei Donovan Germains Penthouse Label,
als er gerade einmal 16 Jahre alt war. Seine ersten Singles
„Oh
Jah“ und „Stepp A Seed“
veröffentlichte er in 2000 bei Penthouse Records, damals noch
unter dem Namen „Richie Rich“. Dann dauerte es noch
lange 11 Jahre, bevor er am 06.12.2011 seine erste EP
„Straight From The Heart“ veröffentlichte.
Am 14.02.2012 folgte schließlich sein Album
„Crying To The Nation“. |

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Sein aktuelles Album „My
Journey“ kam am 04. März diesen Jahres
heraus.







Live
Video:
I-Octane - ...
Langsam neigt sich das Festival dem unvermeidbaren Ende entgegen. Noch
vier Acts, und dann wird Bersenbrück wieder für ein
Jahr zur Erholungskur oder in den Entzug geschickt. Je nach
dem, von welcher Seite man die Sache sieht.
Doch nun
kommen wir erst einmal zum nächsten Highlight. Endlich hat es
Ky-Mani Marley auf die Bühne des Reggae Jam geschafft. 2011
sollte es schon einmal soweit sein, aber dann zog sich Ky-Mani kurz
zuvor
eine Knieverletzung zu, die ihn für weitere Auftritte von der
Bühne verbannte. Lange Zeit danach ist er noch mit einem
Stützmechanismus zur Entlastung des Knies aufgetreten. Jetzt
scheint es wieder ohne Stütze zu gehen.
| Ky-Mani Marley,
der Sohn von Reggae Gott Bob Marley und Tischtennis
Meisterin Anita Belnavis, ist am 26.02.1976 geboren. Er ist der
zweitjüngste Sohn von mindestens 11 leiblichen Kindern aus den
verschiedenen Verbindungen die sein Vater eingegangen
ist. Anfangs
hatte Ky-Mani kein
Interesse, den musikalischen Fußstapfen seines
berühmten Vaters zu folgen. Der Sport hatte es ihm viel mehr
angetan. So hat es relativ lange gedauert bis er dann doch noch zur
Musik fand. Sein Debutalbum „Like Father, Like Son“
wurde 1996 veröffentlicht, war aber nicht sehr
erfolgreich. |

|

Sein musikalischer Durchbruch gelang ihm erst als er 1997 mit Pras von
den „Fugees“ ein Remake von Eddy Grant´s
„Electric Avenue“ veröffentlichte. Ky-Mani
verfolgte aber nicht nur die Spuren des Reggae, sondern ist ein sehr
vielseitiger Künstler. So findet man in seiner Musik neben
Reggae auch Elemente des Hip Hop, World Music, Blues und Rock.
Sein letztes Studioalbum „Radio“ liegt leider schon
7 Jahre zurück. Mit Ungeduld warten deshalb seine Fans auf das
bereits seit 2009 angekündigte neue Album mit
dem Titel „Evolution Of A Revolution“.
Live
Video:
Ky-Mani Marley - 1/4 - Medley - Roots Rock Reggae

Live
Video:
Ky-Mani Marley - 2/4 - New Heights + Be Smart

Live
Video:
Ky-Mani Marley - 3/4 - ...
Eine Zeit lang kommt Rudy Valentino auf die Bühne,
um bei der Band mit zu spielen.


Rudy
Valentino & Ky-Mani Marley

Als Rudy wieder von der Bühne gegangen ist, wird uns gezeigt,
wie ein Musiker auch mit zwei Gitarren zugleich klarkommen kann.

Trotz seiner Erfolge mit seinem eigenen Material, werden von ihm auch
die Hits seines Vaters erwartet. Diese Konzertpassagen werden immer zu
einem lange nachwirkenden Erlebnis. Die Umsetzung ist unglaublich.
Manche sagen sogar, dass seine Interpretationen denen seines Vaters
kaum nachstehen. Die Optik von Ky-Mani spielt bei dieser
schönen Illusion natürlich auch eine wesentliche
Rolle.

Live
Video:
Ky-Mani Marley - 4/4 - I Shot The Sheriff + Could You Beloved
Na na na, lass ja unseren Sheriff am Leben!!! ;-)


Das war doch wieder der Hammer! Wollt ihr noch mehr von Ky-Mani Marley?
Dann habt ihr hier
noch einen eigenständigen Bericht vom vorigen Jahr.
Nach dieser gewaltigen Aufputschphase ist jetzt Entspannung pur mit
Chillen bei Midnite angesagt. Rücken wir wieder ein
Stück nach links.
|
Midnite
ist das
Roots Reggae Schwergewicht von den Virgin Islands. Das im wahrsten
Sinne
des Wortes, denn ihr Roots Reggae kommt tief und schwer daher und sucht
weltweit seinesgleichen in dieser Art. Die Discography
der Band wächst
und wächst. Während ich diese Zeile schreibe, wird
sicher schon längst am nächsten Album gebastelt.
Obwohl sich die Band erst 1989 gegründet
und erst 1997 ihr Debutalbum „Unpolished“
herausgebracht hat, sind gegenwärtig schon über 50
Alben auf
dem Markt. Das nebenstehende „Lion Out Of Zion“ ist
vom Dezember 2013. |

|
Live
Video:
Midnite - 1/4 - Proceed
Schon im Februar 2014 wurde „Beauty For
Ashes“
nachgeschoben. Am 14.
August kommt mit „Stand The Test“ die
nächste Platte in die Läden. Und so
geht es weiter - Jahr für Jahr. Die
Brüder Vaughn und Ron Benjamin sind dabei die tragenden
Säulen der Band. Kaum zu glauben, dass die beiden
Brüder sind. Während Vaughn der schüchterne
und sehr bewegungsarme Sänger mit unverwechselbarer
spiritueller Stimme ist, kann sich Ron in seinem Bewegungsdrang kaum
bremsen.


Vaughn und
Ron Benjamin
Leider geht mir gleich beim ersten Stück der Akku zu Ende. Ich
habe nicht mit den überlangen Versionen der Midnite Titel
gerechnet. Schließlich ist man beim Reggae Jam fast immer in
Zeitverzug. Die nächsten Stücke werden dann auch
kürzer.
Live
Video:
Midnite - 2/4 - ...

Ras L
Live
Video:
Midnite - 3/4 - Due Reward

Christian
Molina
Neben den ganzen tief spirituellen Meisterwerken gibt es mit
„Mongst I & I“ aber auch tanzbare Musik.
Für Midnite ist das eine der wenigen Ausnahmen.
Live
Video:
Midnite - 4/4 - Listen + Mongst I & I + ...
Wer noch nicht genug von Midnite hat, kann schon ein paar Tage
später, am 07.08.2014, Deutschlands einziges Club-Konzert, im
Berliner YAAM besuchen. Wir werden davon berichten. Aber
für heute ist es erst einmal vorbei mit der Chillerei. Wer den
Schluss verträumt hat, wird nun gehörig von Red Fox
wach
gerüttelt und im Dancehall Rhythmus in die Realität
zurückgeholt.
| Red
Fox, bürgerlich Gareth Shelton, wurde 1970 in St.
Catherine,
Jamaica, geboren. 1986 zog er in die USA und erntete mit seiner Musik,
bei der er sich Yellowman zum Vorbild nahm, schnell Respekt. Bald
darauf veröffentlichte er beim Label FM Force seine erste
Single „Come Boogie Down“, die sofort ein Erfolg
wurde. Mit „Down
In Jamaica“ schob er kurz darauf seine zweite Erfolgssingle
nach. DJ
und Producer Sting International gab ihm die nötige Publicity
in den Clubs und in seiner Radio Show beim New Yorker Radio Sender Kiss
FM. |

|
Sein Debutalbum „As A matter Of Fox“ wurde am
28.09.1993 veröffentlicht. Heute konzentriert Red Fox seine
Arbeit hauptsächlich auf Shaggys Ranch Entertainment.
Mit „Love
Mi Jamaica“ haben die beiden im Februar 2013 auch
eine gemeinsame Hitsingle an den Start gebracht.





Später geht es nahtlos mit Shaggy weiter. Ausgerechnet als wir
uns gerade eine Erfrischung gönnen. So verpassen wir leider
seinen ersten Einsatz.
| Orville
Richard Burrell, alias Shaggy,
wurde am 22.10.1968 in Kingston,
Jamaica, geboren. Als er gerade 18 war, wanderte seine Familie mit ihm
nach New York in die USA aus. Er nahm Gesangsunterricht
und wurde ein Jahr später entdeckt, als er mit
Freunden singend auf
den Straßen von Brooklyn umherzog. Kurz darauf
veröffentlichte er seine ersten beiden Singles
„Mampie“ und „Big Up“. Nach
seiner Zeit beim United States Marine Corps und Einsatz beim Golfkrieg
in Kuweit, widmete er sich wieder verstärkt seiner
musikalischen Laufbahn. |

|
1993 erschien sein Debutalbum „Pure
Pleasure“, mit seinem ersten Hit „Oh
Carolina“. 1995 folgte die Single
„Boombastic“. Das gleichnamige 1995er Album erhielt
den Grammy Award für das „Beste Reggae-Album
1996“. Der Rest ist Geschichte. Inzwischen hat Shaggy 12
Alben veröffentlicht und gehört zu den wenigen
jamaikanischen Künstlern, die auch außerhalb der
Reggae Community weltweit Anerkennung genießen.

Live
Video:
Shaggy - 1/6 - In The Summertime
Sein 2000er
Album „Hot Shot“, mit den Hit-Singles „It
Wasn't Me“ und „Angel“, wurde Nummer 1
in den amerikanischen Billboard
Charts. Die Titel wurden weltweit auf allen Musikkanälen
ausgestrahlt. Einige werfen ihm Mainstream vor. Besonders macht ihm zu
schaffen, dass er von Jamaica nie die Anerkennung erfahren hat, die
seiner würdig wäre. Vielleicht hilft ihm da sein
aktuelles 2013er Album „Out
Of Many, One Music“ ein Stück weiter, dass
er mit dem legendären jamaikanischen Rhythm-Duo Sly &
Robbie
produziert hat. Zahlreiche bekannte jamaikanische Künstler
geben sich darauf ein Stelldichein und sorgen dafür, dass
Shaggy auch auf Jamaica nicht mehr übersehen wird.


Live
Video:
Shaggy + Rayvon - 2/6 - Medley + It Wasn´t Me + Angel + Strength
Of A Woman
Und nun etwas Dancehall mit Kopfstand von den Mädels.
Live
Video:
Shaggy - 3/6 - ...

Die Hand hinter dem Ohr, verbunden mit der Frage: „Seid ihr
müde?“, wird Shaggys beliebteste Pose
während seines Auftritts. Die Flagge der Insel darf
natürlich auch nicht fehlen, damit auch der Letzte mitbekommt,
dass Shaggy Jamaikaner ist und sein Heimatland wirklich verehrt. Er
trägt eine Kette mit zwei Namensschildern, in die Richie und
Tyler eingraviert ist. Richie und Tyler sind seine beiden
Söhne von der ehemaligen Freundin
Carol Johnson.
Shaggy bietet eine stimmungsvolle und abwechslungsreiche Show mit
vielen Gastauftritten und macht dabei natürlich
mächtig Werbung für sein letztes Album „Out
Of Many, One Music“. Ganz klar, dass es davon auch einige
Titel zu
hören gibt.
Live
Video:
Shaggy + Rayvon + Ky-Mani Marley - 4/6 - Fight This Feeling + ...


Samira ist
auch auf dem neuen Album von Shaggy vertreten.
Live
Video:
Shaggy + Samira + Melissa Musique - 5/6 - Never Knew What I Missed + If
U Slip U Slide





|
Zum
Schluss gibt´s natürlich auch noch
seine Fußball-Europameisterschafts-Hymne
„Feel The
Rush“, aus dem Jahr 2008. Auch Nichtfußballer
kennen diesen Song, der
es mit und ohne den offiziellen EM Maskottchen Trix & Flix,
ganz sicher schon einmal auf jeden Fernsehbildschirm geschafft
hat.
Dann
möchte der Mister Lover Lover auch noch ein Foto mit der
Massive machen. Bei jeder
Show stellt er sich mit erhobenen Armen an die Bühnenkante
und alle Fans sollen es ihm gleich tun. Später kommt auch noch
Bühnenmanager Ashraf mit einem aktuellen Reggae Jam T-Shirt.
Shaggy soll
sich das Shirt überziehen. Gemeinsam mit Sheriff und Ky-Mani
Marley, der schon entsprechend eingekleidet ist, gibt es noch ein paar
weitere Bilder an der Bühnenkante. |
Live
Video:
Shaggy - 6/6 - Feel The Rush
Das war doch wirklich wieder ein ganz tolles Finale. Ganz
großes Lob an Sheriff und alle anderen Macher des Festivals.
Es folgt wie jedes Jahr die Dankesrede von Sheriff an alle seine
Mitwirkenden und Unterstützer, einschließliche deren
Auftritt auf der Bühne, heißt sofern sie
möchten oder überhaupt noch Platz finden.
Dann noch der Schlussstrecksprung von Bersenbrück,
und das 20. Reggae Jam ist leider schon wieder vorüber.



Aber nein, es ist doch noch nicht Schluss. Der Sheriff hat sich noch
eine Überraschung ausgedacht. „Was die in Wacken
können, bringen wir auch.“, meint der Sheriff. Bei
der Heavy-Metal-Festivaleröffnung in Wacken, spielt immer eine
Blaskapelle, was den Sheriff zu der Idee verleitet hat, hier ebenfalls
eine Blaskapelle auf die Bühne zu bringen.
Beschließen wir das Festival mit Blasmusik. Die Schar der
Mitwirkenden marschiert über den Steg von
einer Bühne zur anderen.

Live
Video:
Blaskapelle
Dann noch ein paar letzte Dankesworte von den Moderatoren an den
Sheriff und die Reggae Jam Blaskapelle spielt im Anschluss noch
einmal zum Kehraus auf.




Nach und nach leert sich das Gelände am Bersenbrücker
Kloster, während wir uns im Backstage auf die Suche nach
Shaggy machen. Aber es ist nichts mehr zu machen. Wir laufen im Kreise.
Mal ist er dahin und mal dorthin gegangen, aber an keinem der
prophezeiten Orte zu finden. Dafür treffen wir noch einmal
Hopeton James mit seinen zwei überlangen
Daumennägeln, die er noch extra in die Kamera hält.
Kaum leuchtet der erste Blitz durch die Nacht, kommt Bewegung in das
Umfeld. Als letzte Aktion des Festivals gibt´s so noch
weitere
Fotowünsche.


Hopeton
James, Reggae Jam Security und ...
Wir drehen eine letzte Abschiedsrunde über´s
Gelände und machen uns auf den Heimweg. Nun ist aber wirklich
Schluss und die Kameraausrüstung wird verstaut.
Aber die nächtlichen Straßen von
Bersenbrück halten noch eine Überraschung
für uns parat. Weit außerhalb des Zentrums sehen wir
einen Bus am Straßenrand. „Stell dir vor, das
wäre ein Tourbus und Shaggy käme heraus.“,
sage ich so zum Spaß. Dann kommt ein Afrikaner mit einem
Rollkoffer die Straße entlang. „Nein das ist er
nicht.“, bemerke ich so beiläufig noch im
Spaß. Ein weiterer Mann kommt die Straße
entlang und zieht einem Koffer hinter sich her.
„Aber das
ist er!“, sage ich völlig
überrascht. Tatsächlich! Noch etwas fassungslos
grüße ich Shaggy. „Hello
Mister!“, grüßt Shaggy etwas misstrauisch
in der Finsternis zurück. „Hast du eine Minute Zeit
für uns?“, frage ich ihn. „No!“,
gibt dieser einsilbig zurück und zieht seinen Koffer weiter
die Straße entlang an uns vorbei. „Nur
für ein Bild.“, rufe
ich ihm noch hinterher und hoffe weiter. „Picture is
o.k.!“, gibt nun Shaggy zurück und verschwindet
erst einmal in der Dunkelheit, um einen zweiten Koffer zu
holen. Jetzt heißt es wieder Kamera auspacken, Blitz
montieren, Albumcover heraus suchen und Stift bereit halten. Uns
baumeln
noch die Presseausweise um den Hals, die nun schnell in den Rucksack
wandern.
Wer weiß, was Shaggy befürchtet hatte. Shaggy taut
dann aber schnell auf, als er seine Albumcover bemerkt und sich nicht
mit anstrengenden Presseleuten befassen muss.


Shaggy mit
seinen ersten beiden Alben „Pure Pleasure“ von 1993
und „Boombastic“ aus dem Jahr 1995.
Mehr Glück und einen besseren Heimweg kann man gar nicht
haben! Shaggy kurz vor unserem Zelt, auf der finsteren Straße
am Rande von Bersenbrück zu treffen, ist schon ein
unglaublicher Zufall. Keine paar Sekunden früher oder
später hätten wir dort lang kommen dürfen.
Montag
– 04.08.2014
Nach einem entspannten Frühstück und der letzten
Verpackungsaktion, wir sitzen gerade abfahrbereit im Auto, fallen doch
tatsächlich die ersten Regentropfen auf´s Dach.
Wieder Schwein gehabt!
Ein paar Kilometer außerhalb von Bersenbrück, trifft
uns dann doch noch die Polizeikelle, die uns bei der Anreise verschont
hatte. Nun ja, von mir aus, jetzt verpassen wir nix mehr und haben
genügend Zeit. „Kommen Sie vom Reggae
Jam?“, fragt uns freundlich der Ordnungswächter.
„Ja.“ „Und haben sie dort irgendwelche
Betäubungsmittel genommen?“, möchte der
Polizist weiter wissen. „Nö, dafür hatten
wir keine Zeit.“, gebe ich ruhig zurück. Der
Polizist schaut verdutzt drein. Nach ein paar Sekunden der
Sprachlosigkeit findet er sich wieder. „Sie waren auf dem
Festival und hatten keine Zeit Betäubungsmittel zu nehmen?
Wieso denn das?“, fragt dieser verwundert. „Ich
habe das Festival dokumentiert und werde einen Bericht darüber
schreiben.“, erwidere ich. „Na dann, viel Erfolg
und gute Weiterfahrt!“, kommt der Polizist zu einem schnellen
Ende. Der kann Fragen stellen. Ich will doch auf dem Festival die Musik
genießen, nichts verpassen und mich nicht betäuben!
Da bekomme ich doch nix mehr mit.
Auf
Wiedersehen bis zum nächsten Mal!
Ach
so, und für Alle die bis hierher ausgehalten haben, gibt
es auch noch etwas zu gewinnen!
1.
Preis: 1 Bildband 20 Jahre Reggae Jam + Sticker
2.
Preis: Ein Kochbuch Moa Fire II + Sticker
3. - 6.
Preis:
1 Damen- oder 1 Herren-T-Shirt + Sticker
7.
+ 8. Preis: 1 CD des Reggae
Jam Artist Mix 2014 + Sticker
9. + 10.
Preis: 1 CD des Reggae
Jam Riddim + Sticker
Und hier die Aufgabe
für Euch, nach all der „anstrengenden“
Lektüre.
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Ordnet
die
Bilder den jeweiligen Artists zu.

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1
Bild 2

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Bild 4

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Bild 20
Je richtiger
Lösung (Artist) gibt es 1 Punkt. Die Preisvergabe erfolgt nach
Anzahl der Punkte und Zeitpunkt der Zusendung. Punktanzahl hat Vorrang.
Eure Lösung schickt bitte an riddle@reggaestory.de.
Es müssen nicht alle Bilder herausgefunden werden, schreibt
einfach was ihr wisst.
Einsendeschluss
ist der 01.12.2014. Die
Auswertung erfolgt danach an dieser Stelle. Alle Teilnehmer
erhalten eine entsprechende Benachrichtigung.
Auflösung:
1 - Raging Fyah, 2 - Fantan Mojah, 3 - Luciano, 4 - Jah Bouks, 5 -
Backgroundsinger bei I-Octane,
6 - Lutan Fyah, 7 - No Maddz, 8 - Torch,
9 - L.U.S.T., 10 - Skatalites, 11 - Earl Sixteen, 12 - Jesse Royal, 13
- Kirk Davis, 14 - No Maddz, 15 - Skatalites, 16 - RDX, 17 - Gyptian,
18 - RC Righteous Child,
19 - No Maddz, 20 - The Indiggnation bei Jesse Royal und Protoje
Copyright:
www.reggaestory.de
Text und Videos: Peter Joachim
Fotos: Marion und Peter Joachim
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2 - Sonnabend / Saturday - 02.08.2014
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1 - Donnerstag + Freitag / Thursday
+ Friday - 31.07. + 01.08.2014
Vorjahresberichte:
Reggae
Jam 2010
Reggae
Jam 2011
Reggae
Jam 2012
Reggae Jam 2013
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