Die Strecke ist mit zirka 265
km nicht so weit wie gestern, aber dafür wird der
unbefestigte Straßenteil einen Teil des Zeitvorsprunges
wieder verschlingen.
Wenden wir uns nun den Eindrücken des Tages zu.




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117 - 120:
Zirka 30 Minuten nach Kembolcha
Es gibt keine Pause von den atemberaubenden Landschaften. Kaum aus
Kembolcha heraus und ein Stück die Berge hinauf, lockt jeder
Fahrkilometer mit neuen spannenden Ausblicken.


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121 - 123:
Nicht nur die Aussicht ist interessant - Pflanzen + Gesteine
Für Mineralogen gibt es viel zu tun in Äthiopien. Wir
werden noch öfter darauf zurückkommen. An dieser
Stelle heben sich zum Beispiel viele bunte und durchscheinende Quarze
vom übrigen Gestein deutlich ab. Also nicht immer nur die
Blicke in die Ferne schweifen lassen.

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124: Die
Vegetation ändert sich - Riesige Euphorbien, ein Wolfsmilchgewächs

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125 + 126:
Noch kein Stück weiter zu Bild 124
Am Wegesrand wechseln sich ständig die vielfältigsten
Szenen aus dem Landleben ab. Es vergeht keine Minute ohne neue
interessante Eindrücke. Irgendwie muss man da immer
wieder anhalten.

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127: Da
kommt keine Eselkarawane - Bäuerinnen tragen ihre Teffernte heim




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128 - 132:
Die Teffkarawane
Zirka 30 km nördlich von Dese (Dessie) gibt es ein paar kleine
Lodges an einem See. Der richtige Ort, für eine kleine
Entspannungspause.
Zumindest für Jene, die sich beherrschen können, die
Umgebung nicht zu erkunden.
Am
See bei Hayk



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133 - 136:
Am See bei Hayk

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137: Kinder bewachen
von einem Hochsitz aus den Sorghum,
lassen die Peitsche knallen und
verscheuchen so die Vögel
Bild 138:
Nicht auf Hirse sondern auf Fische aus - der Graufischer,
ein Eisvogel

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139: Noch mehr
Graufischer
Bild 140:
Schwarzkopfibis


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141:
Feldwirtschaft am See bei Hayk
Bild 142:
Besser nicht als Kletterbaum wählen!
Bild 143:
Interessante Pflanzen gibt es überall zu entdecken

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144: Papyrus
Bild 145:
Ich komm´ nicht drauf! Als nicht winterharte Zierpflanze auch
in Deutschland.
Aber gehen wir doch noch ein paar Schritte weiter am See
entlang und eine Anhöhe hinauf.





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146 - 150:
Ausblicke am See Hayk - Man könnte am liebsten immer weiter
gehen
Es geht wieder auf unsere Strecke zurück und weiter in
Richtung Weldiya.

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151:
Landschaft zwischen Hayk und Weldiya

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152: Tor zu
einem Kirchengrundstück

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153: Kinder
auf dem Schulweg - Nicht überall gibt es einheitliche
Schulkleidung
Mittagspause
in Weldiya (auch Woldiya)
Hier gibt es nichts weiter zu sehen. Es ist
aber die letzte Stadt auf dem Weg nach Lalibela, in der man gute
Gastronomie- und Toilettenmöglichkeiten finden kann.
Für uns steht das Hotel "Lal" auf dem Plan. Dort geht alles
sehr schnell, da das Essen telefonisch vorbestellt werden kann. Dies
werden wir öfter nutzen. Sofern man diese Möglichkeit
hat, sollte man dies tun - es kann sonst manchmal sehr lange dauern.

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154:
Weldiya - Lal Hotel


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155 - 157:
In Weldiya am Lal Hotel
Wir
verlassen die Nordroute auf die wir übermorgen
zurückkehren werden. Ab jetzt geht es weiter nach Nordwesten und noch höher in die Berge hinauf. Auf der
"Chinese Road" werden wir dabei einen Pass in über 3.200 m
Höhe überqueren. "Chinese Road" deshalb, weil die
Asphaltierung dieser Teilstrecke von den Chinesen ausgeführt
worden ist.




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158 - 161:
Ein riesiger bunter Flickenteppich aus Terrassenfeldern, westlich von
Weldiya


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162 + 163:
Die Straße von Weldiya, die aus dem Tal hier
hinauf führt
Es ist schwierig einen günstigen Haltepunkt in der
kurvenreichen Strecke zu finden. Hinzu kommt, dass an vielen Stellen
Felsbrocken auf der Straße liegen. Meistens dort, wo man
ansonsten gut halten könnte.
Jede Kurve und jedes neue Tal eröffnet neue atemberaubende
Ausblicke.




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164 - 167:
Zirka 10 Minuten später bietet sich ein
übersichtlicher Streckenabschnitt für eine kurze
Wanderung an



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168 - 170:
Kinder im Hochland in Passnähe
Bild 171: Grasbatzen wie kleine Igel sind
hier der markante Bewuchs
Reichlich frisch ist es hier. Jacke nicht vergessen!

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172: Tiere
auf der Weide im Hochland
Oft sieht man bunt durcheinander Rinder, Pferde, Esel, Schafe und
Ziegen in einer Herde. Kamele gibt es hier oben aber nicht mehr.

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173:
Nicht lang allein - Immer mehr Einheimische versammeln sich um die
"weiße Attraktion"

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174 + 175:
Auch eine Möglichkeit eine Sichel zu tragen


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176 + 177:
Freude und Nachdenklichkeit
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178:
Wir fahren besser weiter, bevor noch das ganze Dorf
zusammenströmt, das man eigentlich gar nicht sieht.
Besuch
einer Hochlandschule



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179 - 182:
Hochlandschule in der Nähe von Denssa
Bild 181:
Die Pausenklingel - eine Autofelge
Bild 182:
Darstellung der Anatomie eines Auges an der Hauswand






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183 - 190:
Physik steht gerade auf dem Stundenplan
Es werden unterschiedliche Altersgruppen von Mädchen und
Jungen in einer Klasse unterrichtet. Die Zugehörigkeit zu
einer Klasse richtet sich nach dem Leistungsstand und nicht nach dem
Alter.

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191:
Lehrerin - Das monatliche Einkommen liegt bei 500 Birr (1 €
zirka 25 Birr)
Bild 192:
Reisebegleiter Henok übergibt den Lehrern Fotos von einem
früheren Besuch


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193 + 194:
Deutlich erkennbar ist das unterschiedliche Alter der Schüler
Es wird Zeit für den Aufbruch, denn die Strecke ist noch lang.
Noch schnell ein paar Eindrücke von der umliegenden Landschaft
einsammeln, und weiter geht es in Richtung Bete Hor / Gashena.




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195 - 198:
Rundäuser und unzählige Strohhaufen sind
über das Hochland verstreut
In Bete Hor / Gashena geht es herunter von der "Chinese Road" und per
Sandpiste weiter in Nordrichtung nach Lalibela. Von dort sind
noch 2-3 Stunden Fahrt, je nach Straßensituation und
Haltepunkten einzuplanen.



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199 - 202:
Am Rand des Hochplateaus bei Bete Hor / Gashena
Irgendwo am Horizont liegt das jetzt noch unsichtbare und markante
Felsenmassiv von Lalibela, das erst kurz vor Sonnenuntergang ins
Blickfeld rückt. Jetzt geht es wieder ein paar
hundert Meter in dier Tiefe.

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203: Die
Sonne steht tief und verlässt uns bald. Nur noch wenige
Stellen in der Landschaft werden von den Sonnenstrahlen erreicht.

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204:
Pünktlich um 18:00 bzw. 12:00 Uhr nach
äthiopischer Zeit verschwindet die Sonne hinter dem Horizont
Erst eine Stunde später erreichen wir Lalibela und
kehren im Roha Hotel ein. Es ist finstere Nacht, was aber nicht davon
abhalten soll die ersten Shops zu erkunden. Jede Minute ist viel zu
kostbar, um sie ungenutzt zu vertrödeln.


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205 + 206:
Nur ein winziger Vorgeschmack - Verschiedene äthiopische
Kreuzformen
Zu verschiedenen Zeiten, in verschiedenen Orten und sogar in jeder
anderen Kirche wurden die unterschiedlichsten und
äußerst kunstvollen Kreuzformen entwickelt.
Copyright: www.reggaestory.de
Fotos: Marion & Peter Joachim
Bild 132 + 199: Barbara Neuhoff
Bild 131 + 177: Uschi Pöllath
Text: Peter Joachim
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