ETHIOPIA - THE SOUTH
Ein Reisebericht - Teil 9 08.06.2019 – Turmi - Markttag in Dimeka -
Buska Lodge - Hamerdorf Geria (01.10.2011 nach dem äthiopischen Kalender)
Heute
müssen
wir nicht umziehen und können den Tag ganz entspannt in
unserer
noch gar nicht richtig gesehenen Lodge angehen. Zur Freude von Alex
sind heute auch nur maximal 28 Kilometer Entfernung bis zum
großen Markttag von Dimeka zu fahren. Am Abend werden wir
dann
noch ein Dorf der Hamer besuchen, die von hier aus sogar zu
Fuß
zu erreichen wären.
Wir erwachen
inmitten von Vogelgezwitscher und entfernten Affengebrüll in
einer dicht begrünten Lodge am Rande eines trockenen und sehr
großen Flussbettes. Weit und breit nur Natur so weit das Auge
reicht. Wir werden zum Glück noch viel Zeit haben diese
Atmosphäre ausgiebig genießen zu
können, denn wir haben noch zwei weitere
Übernachtungen in dieser Lodge geplant.
Bis 10:00 Uhr haben wir Zeit, bevor uns Mastu und Alex zu unserem
Ausflug abholen. Wie schon eingangs erwähnt, fahren wir heute
nach Dimeka. Nach Turmi ist dies die zweitgrößte
Ortschaft innerhalb des Siedlungsgebietes der Hamer. Jeweils
Samstag findet dort ein großer Wochenmarkt statt, den es
nicht zu verpassen gilt. Andere Sehenswürdigkeiten hat Dimeka
nicht zu bieten. Es sind die Menschen in ihren traditionellen
Kleidungen und Frisuren, sowie ihren Bräuchen und Produkten,
die jeden Besucher in ihren Bann ziehen. Um nach Dimeka zu gelangen
müssen wir nur zirka 30 Kilometer in Richtung Norden fahren
und sind somit relativ schnell am Ziel.
Bild 795: Dimeka
In Dimeka kann man zwei verschiedene Marktbereiche besuchen. Im
Ortszentrum werden die Dinge des täglichen Bedarfs,
Lebensmittel, Kunsthandwerk und anderes verkauft. Mehrere hundert Meter
von hier entfernt, auf einer Anhöhe am Rande der Ortschaft,
befindet sich der Viehmarkt.
Dort wird das Geschäft überwiegend von den
Männern abgewickelt, während in der Ortsmitte
hauptsächlich die Frauen das Sagen haben. Wer auf den
Viehmarkt möchte, sollte dies noch Vormittag
machen, da der Viehbestand im Laufe der Zeit weniger wird und
die
Großhändler immer wieder ganze Wagenladungen
abfahren. Also gehen wir zunächst ein Stück bis zum
Viehmarkt.
Bild 796 - 799: Auf dem Weg zum Tiermarkt von
Dimeka Bild 799: Einige Rinder heben eine
"Fellfrisur" bekommen, um sie attraktiver zu machen.
Als wir eintreffen sind schon die ersten Tiere verladen, aber es kommen
immer noch neue Herden zum Marktgelände. Während die
Männer die Vorzüge ihrer Tiere anpreisen, diese
wiegen lassen und von den großen Geldbündeln der
Händler ein paar Scheinchen abbekommen, warten andere in aller
Ruhe
bei einem Schwätzchen, bis sie an der Reihe oder sich einig
sind.
Bild 800 - 809: Auf dem Viehmarkt von Dimeka
Wen das Treiben auf dem Viehmarkt nicht so sehr interessiert und Ziege
gleich Ziege oder Rind gleich Rind ist, wird aber auf alle
Fälle unter den Leuten
zahlreiche interessante Eindrücke finden, die man gar nicht
alle fassen oder im Bild festhalten kann. Viele Details der Kleidungen
und des Körperschmuckes erkennt man erst im Detail aus der
Nähe. Man braucht auch keine
Berührungsängste zu haben, denn die Leute sind in der
Regel zugänglich. Und wenn es einmal nicht der Fall ist, muss
man eben ihre Ablehnung akzeptieren.
Bild 810 - 817: Auf dem Viehmarkt von Dimeka
Drehen wir noch eine letzte Runde über's Gelände,
bevor wir uns von dem bunten Treiben verabschieden und den zweiten
Markt von Dimeka in der Ortsmitte ansteuern, wo es ganz sicher noch ein
wenig bunter und vielfältiger wird.
Bild 818 - 822: Auf dem Viehmarkt von Dimeka
Und hier noch ergänzend ein kleiner Rundgang in bewegten
Bildern, damit ihr in die richtige Atmosphäre eintauchen
könnt.
Video: Der Viehmarkt von Dimeka
Wir wandern von dem höher liegenden Gelände des
Viehmarktes wieder hinunter in die Ortschaft, und es kommen uns immer
noch vereinzelt Leute mit kleineren Ziegenherden oder auch Einzeltieren
entgegen. Das Markttreiben in Dimeka erstreckt sich über viele
Gassen und kleinere Plätze. Wir starten an der
Hauptstraße wo sich ein Soundsystem etabliert hat, dass
offenbar wie eine manuelle Musikbox funktioniert. Immerhin sieht man
hier keine Tapes oder CD-s über den Ladentisch zu den Leuten
wandern, sondern immer nur Geld in Richtung des DJ-s.
Bild 823 - 832: Auf dem Wochenmarkt von Dimeka
Bild 832:
Die Tonmineralien für die Haartracht
Im Vergleich zum Markttag in Key Afer, gibt es hier ein
ähnliches Sortiment aber teilweise in einem interessanteren
Umfeld. Wir haben auch den Eindruck hier auf deutlich mehr Hamer oder /
und Banna mit den rot eingefärbten Haaren zu treffen. Die
Händler mit dem Kunsthandwerk scheinen aber dieselben zu
sein, und wie zur Bestätigung begrüßt uns
tatsächlich einer und meint uns von Key Afer her zu kennen.
Zwischen den Orten liegt zwar eine erhebliche Entfernung von zirka 100
Straßenkilometern, aber die Händler sind ja auf
Markttage wie diese angewiesen. Und ob nun Hamer oder Banna - beide
Volksgruppen tragen denselben Schmuck und nutzen dieselben
Gebrauchsgegenstände. Auf die Touris kann jedenfalls momentan
niemand zählen. Wir treffen wider einmal keinen einzigen und
sind recht glücklich darüber.
Bild 833 - 840: Auf dem Wochenmarkt von Dimeka
Jetzt ein unauffälliges Plätzchen, einen Kanister Tej
und dann stundenlang dem bunten Treiben zusehen. Das wäre was.
Vielleicht sollte man sich auch so eine hölzerne
Kopfstütze zulegen, die nahezu jeder Einheimische am Mann
trägt und sie auch als Sitzgelegenheit nutzt.
Bild 841: Wieder am Soundsystem an der
Hauptstraße
Bild 842 - 847: In Dimeka
Video: Der Wochenmarkt von Dimeka
In Dimeka soll es auch noch irgendwo am Rande des Marktbereiches ein
paar Tej-Bars geben, in denen wir es uns auch noch
bequem machen hätten können. Mastu kommt das
leider nicht in den Sinn und wir "müssen" zur Mittagszeit
zurück in unsere Lodge.
Bild 848 + 849: Typische
Landschaft und
Rundhütten zwischen
Dimeka und Turmi
Es ist gerade einmal 13:00 Uhr und Hunger haben wir sowieso keinen.
Jetzt steht viel Freizeit auf dem Programm, denn bevor wir in das
Hamerdorf gehen, will Mastu erst den Abend herankommen lassen. Diese
lange Untätigkeit ist natürlich überhaupt
nichts für mich und so geht es zumindest für meinen
Teil noch einmal hinaus in den afrikanischen Busch.
Bild 850: Auszug Google
Map - Lage der Buska Lodge - Einfach Bild oder Link anklicken
und weiter die Lage erkunden.
Gehen wir zunächst um die Lodge nach Norden herum, machen
einen Abstecher an das Flussbett und gehen dann weiter durch den Busch
am Westufer des Flusses entlang, bis wir zu der weiter
nördlich liegenden Sandpiste kommen, an der sich eine Furt
durch den Fluss befindet.
Bild 851: Ausblick in die Landschaft an
der Buska Lodge - Blick nach Norden bis Osten
Bild 852 + 853: Wüstenrose + Wer bist
du denn?
Auf der Wanderung möchte ich auch die sogenannte
Wüstenrose entdecken, die es in dieser Gegend zahlreich geben
soll. Mastu kann damit leider nichts anfangen, denn meine
mehrmaligen
Fragen danach blieben stets unbeantwortet. Aber ich entdecke sie
schließlich selbst nicht unweit der Lodge, und wenn man
einmal einen Blick dafür hat, sieht man sie schon aus
großer Entfernung, auch wenn sie gerade nicht blüht.
Bild 854 - 860: Die Wüstenrose
/ Desert
rose (Adenium
obesum), kann sogar Blüten direkt am Stamm oder
älteren Ästen hervorbringen
Die Wüstenrosen sind stammsukkulente
Hundsgiftgewächse die bis zu 5 Meter hoch werden. Die
Stämme können dabei eine Dicke bis zu 2 Meter
Durchmesser erreichen und sehr interessante Wuchsformen ausbilden. Aus
der Ferne sehen ältere Stämme aus, als hätte
sie jemand im unteren Bereich weiß angestrichen. Man findet
gerade alle Vegetationsphasen der Pflanze nebeneinander, ob
nun kahl, mit Blätter und Blüten oder nur
Blüten. Am interessantesten wirken jene Exemplare, die nur
Blüten zeigen und die dicksten Stämme besitzen.
Bricht man Teile der Pflanze ab, sondert sie einen klebrig milchigen
Saft ab. Also Vorsicht beim "Blumen pflücken"!
;-) Bei uns kann man sie auch als Zimmerpflanze im Handel
erwerben und wird bei guter Pflege mehrfach vererbt werden
müssen, denn sie kann mehrere hundert Jahre alt werden.
Bild 861 - 864: Der Fluss neben der Buska
Lodge bei Turmi Bild 861 - 863: Blickrichtung
südwärts Bild 864: Blickrichtung
nordwärts
Der Fluss neben der Lodge führt gerade kein Wasser. Es sind
nur noch wenige Rinnsale übrig. Mann kann dennoch nicht
einfach zur anderen Seite laufen, wenn man nicht riskieren will,
irgendwo im Schlamm stecken zu bleiben. Da muss man sich schon ein paar
hundert Meter weiter in Nordrichtung bis zur nächsten Furt
begeben.
Immer wieder huschen zahlreiche kleine Nager fast lautlos durch das
Gebüsch, dass man sie kaum wahrnimmt. Es ist schon etwas
Geduld erforderlich, um genau feststellen zu können, was sich
da gerade genau bewegt hat. Es sind Schlichtborstenhörnchen
oder Streifenlose Borstenhörnchen, die fast immer ein paar
Schritte schneller sind als mein Griff zur Kamera.
Bild 867: An der Furt nördlich
der Buska Lodge - Hier mit Blickrichtung nach Süden.
Bild 868: Blickrichtung weiter nach
Norden.
An der Furt ist es ruhig. Nur selten kommt ein Motorradfahrer, der das
restliche Wasser gleich zur Fahrzeugwäsche nutzt, bevor er den
Weg fortsetzt. Das Flussbett eröffnet in Nordrichtung
interessante Ausblicke mit einigen Sandbänken am Rand
und mit weißem Quarz durchzogenes Ufergestein.
Während ich noch überlege wie ich meinen Weg
fortsetze und mit Aufnahmen beschäftigt bin, wird doch
tatsächlich aus der Ferne Beschwerde eingelegt. Da
möchte jemand nicht ins Bild. Unglaublich, denn erst jetzt
sehe ich, dass dort überhaupt jemand in der Landschaft steht.
Beschwerden aus mehreren hundert Metern Entfernung lassen wir
natürlich nicht gelten. ;-)
Von hier aus ändere ich besser die Wanderroute in Richtung
Westen (nach links für die Orientierungslosen ;-)) und bleibe
ein Stück nördlich der breiten Sandstraße,
um nicht zu weit von der Lodge abzukommen.
Bild 869 + 870: Grabstelle im Busch - Ganz
oben werden die etwas selteneren Steine abgelegt. In diesem Fall
Bruchstücke der weißen Quarzadern, die nicht
überall zu finden sind.
Seit einiger Zeit begleiten mich ein paar
Weißbauch-Lärmvögel, die sich
maßlos aufregen, dass ich in ihrem Revier spazieren gehe.
Immer wieder stellen sie ihre Federhaube auf und rufen mir laut
hinterher. Ganz egal in welche Richtung ich gehe. Die Richtungswahl ist
leider auch nicht immer so einfach oder uneingeschränkt
möglich. Die Einheimischen haben im Busch immer wieder
Begrenzungen aus Dornengestrüpp aufgeschichtet, die inzwischen
von anderen Pflanzen durchwachsen sind und so undurchdringliche
Hindernisse darstellen. So muss man manchmal mehrere hundert Meter in
eine Richtung gehen, die man eigentlich gar nicht vor hat.
Eine nahezu
unsichtbare Grenze.
Ein
trockener Bachlauf im Busch kann ein guter Weg sein.
Viele Aloen
gibt es hier.
Immer wieder
tolle Aussichten und die Lärmvögel folgen immer noch.
Diese
Früchte sehen fast
wie Tomaten aus.
Bild 875 - 881: Weitere Eindrücke
nördlich der großen Sandstraße
Bild 881:
Im Bereich der in diesem Gebiet relativ wenig vorkommenden
weißen Quarzadern sind auch noch seltener kleine
schwarze magnetische Steine zu finden. Welches Mineral genau
dahinter steckt, war leider nicht zu ergründen.
So langsam sollte man sich wieder in Richtung Lodge bewegen, wenn man
den weiter geplanten Tagesablauf einhalten will. Also geht es nun
wieder nach Süden in Richtung der großen
Sandstraße. Inzwischen bin ich auch aus dem Tal heraus und
sollte in etwa den Abzweig zur Lodge erwischen. Mit Erreichen der
Sandstraße stoße ich auch tatsächlich fast
auf die richtige Stelle. Wer sich jetzt noch verläuft, dem
kann wirklich nicht mehr geholfen werden. ;-)
Bild 882 - 887: Nach dem Abzweig weiter nach
Südosten bis zur Buska Lodge. Bild 885 - 887: Noch ein paar
Wüstenrosen
Auf dem Weg wird natürlich nicht geblieben, denn da gibt's ja
eher weniger zu entdecken. Nach zwei Stunden ist die Wanderung
schließlich beendet und die Lodge wieder erreicht. Morgen
wird
wieder etwas Freizeit im Programm sein, dann werde ich die andere
Richtung von der Lodge erkunden. Irgendetwas gibt es ja immer zu sehen
oder zu entdecken, wie wir gerade festgestellt haben.
Gegen 17:30 Uhr wollen uns Alex und Mastu für den
nächsten Ausflug abholen. Es ist also noch genügend
Zeit, um sich darauf in aller Ruhe vorzubereiten. Leider wird um diese
Zeit das Licht immer schlechter aber unser Guide wollte leider nicht
eher auf Tour gehen.
Wir fahren zurück in Richtung Turmi und besuchen auf der
anderen Seite des Ortes, unweit der Sandstraße, eine
Ansiedlung
der Hamer. Da sich aber dort schon eine Gruppe Besucher eingeladen hat,
fahren wir noch ein Stück weiter. Immerhin gibt es hier
unzählige Möglichkeiten ein Hamerdorf zu besuchen.
Bild 888 - 890: Hamerdorf bei Turmi
Keine fünf Minuten später sind wir an einem anderen
Ort. Mastu nennt das Dorf Geria. Es sind leider nur wenige Leute
anzutreffen. Außer dem am Morgen in Dimeka besuchten
großen Wochenmarkt, gibt es wohl noch den einen oder
anderen kleinen im näheren Umfeld, die für die Leere
im Dorf verantwortlich sein sollen. Aktuell wird die Stellung nur von
Kindern und Jugendlichen, wenigen Älteren und
natürlich von den Tieren gehalten.
Bild 891 - 895: Hamerdorf Geria bei Turmi
Drehen wir eine Runde durch das große Dorf, welches aus
zahlreichen extra mit Ästen und Baumstämmen
eingezäunten Rundhüttenansammlungen besteht. Eine
große Schar Kinder und Jugendliche verfolgt uns und hofft auf
das eine oder andere Trinkgeld für ein Foto.
Natürlich können wir nicht alle fotografieren. Wir
sollen wählen heißt es. Da kommt man sich schon
ein wenig komisch vor, wenn einen alle Augen erwartungsvoll anschauen.
Die gestandenen Frauen halten sich da natürlich raus
und werden lieber angesprochen.
Bild 896 - 901: Hamerfrau und -mädchen
Nach der Fotosession verlässt uns die Schar der
nächsten Dorfgeneration und wertet lachend und gestikulierend
das soeben Erlebte aus. Da möchte man doch zu gerne mal
wissen, was so die genauen Themen sind. Leider kann niemand von uns
deren Sprache "Hamer-Banna" genau verstehen.
Bild 902 - 910: Im Hamerdorf Geria in der
Nähe von Turmi
Wie die Banna leben auch die Hamer oder Hamar überwiegend von
der Tierhaltung und in der Regenzeit von verschiedenen
landwirtschaftlichen Produkten. Darüber hinaus sind sie auch
für die Bienenhaltung bekannt. Die Hamer sollen
überwiegend muslimisch sein. Verschiedene Quellen besagen aber
auch, dass sie keiner der bekannten Weltreligionen zugehörig
seien, so lange sie in ihrem Stammensverbund leben. Da die Hamer auch
alkoholische Getränke brauen und diese auch selbst
genießen,
sind wir von der muslimischen Variante auch nicht so recht
überzeugt. Aktuell wird der
Stamm auf zirka 50.000 Angehörige geschätzt. Weitere
Informationen kann man hier
finden.
Bild 911 - 914: Im Hamerdorf Geria bei Turmi
Leider wird es jetzt recht schnell immer dunkler, was einem weiteren
Aufenthalt in dem Dorf nicht für sinnvoll erscheinen
lässt. Für gute Fotos ist es jetzt auch zu
spät.
Also geht es zurück nach Turmin und weiter zur Buska Lodge.
Aber das
ist einfacher gesagt als getan. In Turmi befindet sich kurz vor der Emerald
Lodge ein Flussbett, welches uns schon bei der gestrigen
Anreise Probleme bereitet hatte. Heute fließt auch noch
Wasser darin. Offenbar hat es irgendwo in der Ferne geregnet, wie wir
schon manchmal am Horizont feststellen konnten.
Video: Im Hamerdorf Geria und das
kleine Hindernis in Turmi
Das will
natürlich Alex heute nicht mit dem Minibus riskieren und
übergibt uns
an einen geländegängigen Pick-up den er in der
Nähe auftreiben konnten. Mastu fährt im
Außenbereich mit, wie wir erst kurz vor Ankunft in unserer
Lodge festellen. Offenbar wollte er uns nicht unbeaufsichtigt lassen.
Und wir hatten uns schon Gedanken gemacht, weil wir den morgigen Ablauf
noch gar nicht abgestimmt hatten. Das wird nun noch schnell erledigt
und Mastu fährt danach wieder zurück nach Turmi.
Dann sind wir mal gespannt wie es morgen an unserem Flüsschen
aussieht. Immerhin geht's dann wieder in diese Richtung, wenn wir nach
Omorate zu den Dassanech fahren.
Jetzt ist es 19:00 Uhr und wir haben noch viel Zeit für ein
entspanntes Abendessen und ein "Kompott" in unserer
schönen Buska Lodge.
Bis morgen dann an dieser Stelle!
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Fotos: Marion & Peter Joachim
Text und Videos: Peter Joachim